So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →
Entwicklung des Förderinformationssystems Naturschutz und Natürlicher Klimaschutz (FINK)
Ihr Weg zur Abgabe
- Frist: 14. Dezember um 10:00 — noch 43 Tage.
- Eingereicht wird auf e-Vergabe des Bundes — nicht bei uns und nicht per E-Mail. ↗
- Angebot und Nachweise in: Deutsch.
- Nachweise sammeln — nutzen Sie die Eignungs-Analyse auf dieser Seite: sie listet die Anforderungen und zu bekannten Bescheinigungen den Beschaffungsweg.
Was der Auftraggeber sucht
Das Bundesamt für Naturschutz entwickelt ein zentrales Informationssystem (FINK), um Förderprojekte im Naturschutz und Klimaschutz zu erfassen, zu verwalten und auszuwerten.
- Zentrale Datenerfassung für Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) und Bundesnaturschutzfonds (BNF)
- Technische Umsetzung mit PostgreSQL/PostGIS-Datenbank, webbasiertem Frontend und GIS-Integration zur räumlichen Analyse
- Flexible Filter-, Such- und Validierungsfunktionen sowie rollen- und rechtebasiertes Zugriffskonzept
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) beabsichtigt, mit dem Förderinformationssystem FINK (Förderinformationssystem Naturschutz und natürlicher Klimaschutz) eine zentrale, Förderprogrammübergreifende Fachanwendung zur Erfassung, Verwaltung, Verknüpfung und Auswertung von Förderprojektdaten aufzubauen und weiterzuentwickeln. FINK soll die fachliche Umsetzung der Förderprogramme des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) und des Bundesnaturschutzfonds (BNF) unterstützen. Hierzu führt das System relevante Projektstammdaten, Finanzierungsinformationen, Flächen- und Geodaten sowie Monitoring- und Indikatorendaten in einer einheitlichen Datenstruktur zusammen. Ziel ist es, eine belastbare und qualitätsgesicherte Datengrundlage für die Förderkoordination, das Monitoring, die Evaluation und das Berichtswesen auf Bundesebene bereitzustellen. Die Fachanwendung soll eine effiziente Recherche,…
Vollständige Beschreibung anzeigen
… Verknüpfung und Auswertung der Daten über Förderprogramme und Projekte hinweg ermöglichen. Dazu gehören insbesondere flexible Filter- und Suchfunktionen, standardisierte Datenimporte und Schnittstellen, fachliche Validierungs- und Plausibilitätsprüfungen sowie die Erstellung von Auswertungen und Berichten. Durch die Integration geografischer Informationssysteme (GIS) sollen Förderflächen räumlich dargestellt, analysiert und mit weiteren Geodaten verknüpft werden können. Ein besonderer Anwendungsfall ist die Identifizierung räumlicher und inhaltlicher Überschneidungen von Fördermaßnahmen als Grundlage für die Prüfung möglicher Doppelförderungen. Die technische Umsetzung soll auf einer leistungsfähigen, erweiterbaren und wartbaren Systemarchitektur basieren. Vorgesehen sind eine relationale Datenbank auf Basis von PostgreSQL/PostGIS, ein webbasiertes Frontend sowie geeignete Schnittstellen und Verfahren zur Datenintegration. Ein rollen- und rechtebasiertes Zugriffskonzept sowie nachvollziehbare Datenprüfungs- und Freigabeprozesse sollen die Datenqualität, Datensicherheit und kontrollierte Bereitstellung von Informationen gewährleisten. FINK soll modular und skalierbar konzipiert werden, damit weitere Förderprogramme, Datenquellen und fachliche Anforderungen schrittweise integriert werden können. Das System soll die programmübergreifende Fördersteuerung des BfN verbessern, den Aufwand für manuelle Datenzusammenführungen reduzieren und eine verlässliche Grundlage für die Bewertung der Mittelverwendung, der Zielerreichung und der Wirkungen geförderter Naturschutz- und Klimaschutzmaßnahmen schaffen.
Auftrag
Art der Leistung
Clement Was die Zahlen über diesen Auftraggeber sagen
- In dieser Branche vergibt der Auftraggeber etwa alle 10 Monate (13 Zuschläge, zuletzt Juni 2026) — die nächste Vergabe ist rechnerisch um März 2027 zu erwarten. Den letzten Zuschlag erhielt JaMoin GmbH.n = 13
- 33 % der Zuschläge dieses Auftraggebers gingen an Unternehmen, die hier schon einmal gewonnen hatten (25 Zuschläge seit 2018, verteilt auf 17 Unternehmen). Das ist deutlich weniger als in der Branche üblich (49 %) — dieser Auftraggeber wechselt seine Lieferanten öfter als andere.n = 25 Zuschläge seit 2018
- Im Median lag nur ein Angebot je Verfahren auf dem Tisch (22 Verfahren mit Bieterzahl); bei 50 % blieb es bei einem einzigen Bieter. Branche: 2 Angebote im Median.n = 22
- Kein einziger der 25 Zuschläge mit bekanntem Gewinnerland ging bisher an ein Unternehmen aus dem Ausland. Branchenschnitt: 3 %.n = 25
- In 8 Verfahren mit strukturierten Eignungskriterien verlangte dieser Auftraggeber am häufigsten: Referenzen: Dienstleistungen (4 von 8), Mindestjahresumsatz (3 von 8), Eintragung im Handelsregister (1 von 8).n = 8
Aus den dokumentierten Zuschlägen dieses Auftraggebers; Vergleichswerte aus derselben Branche und demselben Land. Keine Prognose, keine Rechtsberatung. Stand 01.11.2026.
Was Sie nachweisen müssen — Eignungskriterien
Vergabeunterlagen — Direktdownload
Wer bei diesem Auftraggeber bisher gewonnen hat
Über alle Auftragsarten dieses Auftraggebers — nicht nur diese Sparte. Eine Stadt kauft Software und Feuerwehrfahrzeuge beim selben Einkauf.
| Unternehmen | Zuschläge | Zeitraum |
|---|---|---|
| TNG Stadtnetz GmbH · Kiel | 4 | 2025 |
| Bietergemeinschaft: PAN Planungsbüro für angewandten Naturschutz und ifok GmbH · München | 3 | 2025 |
| SIRUP GmbH · Berlin | 2 | 2024 |
| BioConsult GmbH & Co. KG | 2 | 2023 |
| Universität Osnabrück · Osnabrück | 2 | 2025–2026 |
Wie oft dieser Auftraggeber so etwas ausschreibt
Kontakt Vergabestelle
Taktik
Wenn dieser Auftraggeber in dieser Branche vergeben hat, lag am Ende meist ein einziges Angebot auf dem Tisch. Ein solides Angebot hat hier echte Chancen. (Erfahrungswert aus 13 abgeschlossenen Vergaben — keine Aussage über dieses Verfahren.)
Dieses Verfahren gibt 48 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 20.496 Verfahren). Deutlich großzügiger als üblich — Zeit für ein gründliches Angebot statt eines schnellen.
Die Frist fällt auf einen Montag — Ihr letzter voller Arbeitstag ist der Freitag davor. Nachweise und Bürgschaften bis Donnerstag beisammen haben.
Bieter aus dem Ausland
In Deutschland · IT-Dienstleistungen gingen 597 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 22.964 erfassten Vergaben) — vor allem aus CH, Niederlande, Österreich.
Angebotssprache: Deutsch.
So bewerben Sie sich
Anleitung: So bewerben Sie sich auf e-Vergabe des Bundes (evergabe-online.de) → Registrierung, Signatur, Gebühren — aus dem Bieterhandbuch des Betreibers.
Die nächste nicht verpassen
Solche Ausschreibungen schickt Friedrich jeden Morgen um 7:30 Uhr als KI-geprüfte Auswahl — Claude von Anthropic prüft, ob sie zur Firma passen, und lernt aus jeder Rückmeldung.
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