Friedrich & ClementBETA
Der Bestand

Die vollständigste Aufzeichnung europäischer öffentlicher Beschaffung in privater Hand.

Quelle für Quelle seit März 2026 zusammengetragen aus 107 nationalen Vergabeportalen und TED, zurück bis 2002, soweit die Archive reichen. Jede Zahl unten ist am Bestand selbst gemessen — die Methode steht bei jeder Angabe, die wir veröffentlichen, vollständig hier. Die einzelnen Kennzahlen in zitierfähiger Form, jede mit Methode und Erhebungsdatum: die Faktenseite.

24,3 Mio.
Bekanntmachungen, 2002–2026
17,9 Mio.
Zuschläge mit namentlich genanntem Gewinner
2,0 Mio.
Unternehmen · 1,3 Mio. mit Registernummer
13,5 Mio.
unterschwellige Bekanntmachungen — der Teil, den kein Aggregator führt
64.768
Verfahren gerade offen (live)
≈10.000
neue Bekanntmachungen pro Tag im Normalbetrieb
59.105
laufende Ausschreibungen mit übersetztem Titel
24 → 1
EU-Amtssprachen hinein, eine heraus
54–62 %
der Paare aus Auftraggeber × Kategorie, die in einem Jahr gekauft haben, kaufen im nächsten wieder — gemessen an 444.534 Paaren über sechs Jahrgänge. Die Hälfte des Marktes im kommenden Jahr ist aus diesem Bestand heute schon absehbar. Methode →

Warum das schwer nachzubauen ist

Der Bestand ist kein Abzug einer Seite, sondern 107 einzeln erkämpfte Anbindungen, jede mit eigenen Fallstricken, die nacheinander bezwungen wurden:

  • Portale, die pro Abfrage bei 2.000 Treffern abschneiden — gelöst durch Aufteilung nach Tag × Kategorie; entdeckt erst, nachdem der naive Bestand still 60 % der Datensätze verloren hatte.
  • Portale, die Rechenzentrums-IPs sperren — umgeleitet über einen privaten Anschluss.
  • Sitzungsabhängige Blätterung, ISO-8859-1-Kodierungen, Schnittstellen, deren Sortierung lügt, Feeds, die bei jeder Statusänderung neu veröffentlichen.
  • Archive zurück bis 2002 — Teile davon werden von den Quellen selbst nicht mehr ausgeliefert. Diese Historie ist zu keinem Preis erneut zu beschaffen.

Ein Nachbau ist nicht allein eine Budgetfrage, sondern 18 Monate aufeinanderfolgender Entdeckung — denn jedes Portal zeigt seine Fallen erst im Echtbetrieb.

Worauf es läuft

Die gesamte Kette aus Sammeln, Normalisieren, Übersetzen, Prüfen und Veröffentlichen läuft selbstständig — über 50 geplante Dienste mit Fehlerprotokollierung, sich selbst neu bauenden Lesemodellen, einer maschinell geschriebenen und maschinell gegengeprüften Signalredaktion und einem öffentlichen Live-Feed über den eigenen Betrieb. Infrastrukturkosten: unter 100 € im Monat, alles inbegriffen. Grenzkosten des nächsten Landes: eine Anbindung, kein Team.

Struktur, nicht bloß Speicher

Auftraggeber über 24,3 Mio. Bekanntmachungen hinweg normalisiert; Zuschläge verknüpft mit registergeführten Unternehmen (NIF, SIREN, CUI, EIK, Y-tunnus …); durchgängige CPV-Systematik; Eignungskriterien strukturiert, soweit die Quelle sie liefert; Titelübersetzung als eigene Schicht; Aktivitätszyklen je Auftraggeber, bereit für die Vorausschau.

Live-Abdeckung nach Land — dunkler = mehr laufende Verfahren. In 16 Ländern lesen wir auch unterhalb der EU-Schwelle direkt an der nationalen Quelle.

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