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So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →

OEW Breitband GmbH - Vergabe Mehrparteienrahmenvertrag für IT- und Beratungsdienstleistungen

DEDeutschland · Ehingen (Donau)

Ihr Weg zur Abgabe

  1. Frist für Teilnahmeanträge: 3. November um 12:00 — noch 2 Tage. Zweistufiges Verfahren: Bis zu dieser Frist reichen Sie einen Teilnahmeantrag ein (Eignungsnachweise). Ein Angebot gibt nur ab, wer danach ausgewählt und dazu aufgefordert wird.
  2. Die Abgabestelle steht in der Bekanntmachung (Link auf dieser Seite).
  3. Angebot und Nachweise in: Deutsch.
  4. Nachweise sammeln — nutzen Sie die Eignungs-Analyse auf dieser Seite: sie listet die Anforderungen und zu bekannten Bescheinigungen den Beschaffungsweg.
Automatisch zusammengestellt aus Bekanntmachung und Unterlagen — Angaben ohne Gewähr, verbindlich ist der Wortlaut des Verfahrens.

Was der Auftraggeber sucht

Die OEW Breitband GmbH sucht bis zu drei Dienstleister für IT- und Beratungsleistungen beim Glasfaserausbau in Baden-Württemberg, mit einem Abrufsvolumen von maximal 4 Mio. EUR netto.

  • Rahmenvertrag mit bis zu drei Unternehmen, Höchstabrufsvolumen maximal 4 Mio. EUR netto
  • Glasfaserausbau in sechs Landkreisen Baden-Württemberg, geplantes Bauvolumen rund 1,6 Mrd. EUR, Projektlaufzeit bis 2032
  • IT- und Beratungsleistungen zur Steuerung und Kontrolle externer Partner (Generalunternehmer, Planungsbüros)
Typisch ein Auftrag für IT-Dienstleister und Systemhäuser.
Vereinfacht aus der amtlichen Bekanntmachung — der Wortlaut folgt darunter.

Die OEW Breitband GmbH schreibt einen Rahmenvertragspool für IT- und Beratungsdienstleistung im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV aus. Hierbei möchte die OEW Breitband GmbH einen Rahmenvertrag mit bis zu drei Unternehmen schließen mit einem für den Auftraggeber grundsätzlichen freibleibenden Gesamtabrufsvolumen von maximal 4 Mio. EUR netto (Höchstabruf). · Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung eines für den Auftraggeber im Einzelfall kurzfristig und ohne Notwendigkeit der Durchführung eines langen förmlichen Vergabeverfahrens anrufbaren Auftragnehmer-Pools für die effiziente Beauftragung von IT- und Beratungsdienstleistungen zur Optimierung der oben beschrieben Aktivitäten des Auftraggebers in bestimmten Aufgabenfeldern und Schwerpunkten. Der Auftraggeber koordiniert den auftraggebereigenen geförderten Glasfaserausbau in sechs Landkreisen in…

Vollständige Beschreibung anzeigen

… Baden-Württemberg. Er baut nicht selbst, sondern steuert und kontrolliert externe General-übernehmer (GÜ), Generalunternehmer (GU), Planungsbüros und weitere Partner. Vor dem Hintergrund eines geplanten Bauvolumens von rund 1,6 Mrd. EUR und einer Projektlaufzeit der Bauvorhaben bis 2032 stößt die bisherige Projektsteuerung an ihre Grenzen. Um den deutlich gestiegenen Anforderungen Rechnung zu tragen, wird eine Toollandschaft benötigt, die die Kernprozesse entlang der Wertschöpfungskette durchgängig unterstützt.

Beschreibung im Wortlaut der Bekanntmachung (DE).

Auftrag

ArtDienstleistung
Geschätzter WertWert nicht veröffentlicht
Veröffentlicht27. Okt. 2026
VerfahrenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
ErfüllungsortEhingen (Donau)
RahmenvereinbarungKMU-vorbehalten

Art der Leistung

72 · IT-Dienstleistungen79 · Unternehmensdienste
CPV 72000000 · 79000000

Clement Was die Zahlen über diesen Auftraggeber sagen

  • 67 % der Zuschläge dieses Auftraggebers gingen an Unternehmen, die hier schon einmal gewonnen hatten (65 Zuschläge seit 2023, verteilt auf 22 Unternehmen). Das ist deutlich mehr als in der Branche üblich (49 %) — Neueinsteiger haben es hier schwerer als anderswo.n = 65 Zuschläge seit 2023
  • Im Median lagen 4 Angebote je Verfahren auf dem Tisch (65 Verfahren mit Bieterzahl); bei 11 % blieb es bei einem einzigen Bieter. Branche: 2 Angebote im Median.n = 65
  • 71 % der eingegangenen Angebote kamen von kleinen und mittleren Unternehmen (32 Verfahren mit Bietermix). Branche: 40 %.n = 32
  • Von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag vergehen hier im Median 156 Tage (18 Verfahren). Branche: 103 Tage.n = 18
  • Kein einziger der 65 Zuschläge mit bekanntem Gewinnerland ging bisher an ein Unternehmen aus dem Ausland. Branchenschnitt: 3 %.n = 65

Aus den dokumentierten Zuschlägen dieses Auftraggebers; Vergleichswerte aus derselben Branche und demselben Land. Keine Prognose, keine Rechtsberatung. Stand 25.10.2026.

Vergabeunterlagen auf einen Blick

Das Wichtigste aus den Vergabeunterlagen, Aussage für Aussage mit den Unterlagen abgeglichen. Für Ihr Angebot zählen die Originalunterlagen.

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✓ in den Unterlagen belegt · ❓ nicht in den Unterlagen gefunden oder allgemeine Angabe

Mehrparteien-Rahmenvertrag IT- und Beratungsdienstleistungen OEW Breitband GmbH

Das Dokument beschreibt ein europaweites Vergabeverfahren der OEW Breitband GmbH (Deutschland) für einen Mehrparteien-Rahmenvertrag über IT- und Beratungsdienstleistungen im Glasfaserausbau.

Der rechtliche Rahmen ist deutsches Vergaberecht (GWB, VgV, LTMG, MiLoG) und EU-Recht (u.a. VO (EU) 833/2014) mit EU-weiter Bekanntmachung über TED.

Der Text spiegelt also primär die deutsche Auftraggeber-Perspektive innerhalb des EU-Vergaberechts wider.

Der Leistungsumfang betrifft einen Rahmenvertrag über maximal 4 Mio. EUR netto für IT- und Beratungsleistungen zur Optimierung von Glasfaseraktivitäten des Auftraggebers.

Wie aus dem Bewerbermemorandum hervorgeht, umfasst dies insbesondere Aufgaben wie Prozessoptimierung, Baustellensteuerung und Stakeholder-Interaktion, Adress- und Fördermittelmanagement, förder- und auftraggeberkonforme Baudokumentation, Vorbereitung und Unterstützung bei Einführung einer IT-Plattform, Beschaffung von Bauleistungen und Bestandsinfrastrukturen, Bauabnahmen und Netzübergaben, Hochlauf- und Investitionsplanungen, Pachtbewertung und -abrechnung sowie Unterstützung der Strategie und Beschaffungsprozesse für moderne IT-Tools (einschließlich KI).

Die Leistungen werden über Einzelabrufe aus dem Rahmenvertrag bezogen; die Laufzeit beträgt initial 2 Jahre mit zweimaliger automatischer Verlängerung um je 1 Jahr, sofern nicht mit Frist gekündigt wird.

Zu den einreichenden Unterlagen und Eignungs-Mindestanforderungen ist vor allem das Teilnahmeformular (Anlage 1) maßgeblich.

Teil B enthält Eignungsnachweise einschließlich Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, zu MiLoG (§ 19 Abs. 3) und zu Art. 5k VO (EU) 833/2014 (Russland-Sanktionen).

Wie beschrieben, können die Eignungsanforderungen entweder über das Teilnahmeformular inklusive Anlagen oder über eine entsprechend ausgefüllte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachgewiesen werden.

Als Mindestreferenz ist mindestens ein Referenzprojekt über vergleichbare IT- und Beratungsdienstleistungen mit mind. 250 Beratungsstunden für bestimmte Telekommunikationsakteure im Glasfaserausbau nachweisen, vollständig implementieren und innerhalb der letzten drei Jahre (nicht vor 30.09.2023).

Die Referenzerklärungen müssen detaillierte Angaben zum Auftrag, Auftraggeber, Zeitraum, Leistungsinhalt und eine kurze Projektbeschreibung (max. 2 DIN A4 Seiten) enthalten; bis zu drei Referenzen sind gewünscht, mehr nicht.

Zur Eignungs- und Bewerberauswahl wird ein dreistufiges Verfahren beschrieben.

Alle 55 Angaben zeigen

Zunächst erfolgt eine formale Prüfung der Vollständigkeit (inkl. Nachforderung im rechtlich zulässigen Rahmen, ohne Rechtsanspruch darauf).

Dann wird beurteilt, ob der Bewerber grundsätzlich geeignet ist.

Schließlich werden bei mehr als drei geeigneten Unternehmen die priorisierten Referenzen anhand der „Auswahlkriterien Teilnahmewettbewerb“ (Anlage 3) bewertet; maximal drei Referenzen (Mindestreferenz plus zwei Wertungsreferenzen) werden berücksichtigt, mit bis zu 100 Punkten je Referenz (insgesamt 300 Punkte).

Die Auswahlkriterien in Anlage 3 werden im Teilnahmeformular gespiegelt: z.B. Leistungserbringung für öffentliche Auftraggeber, Bezug zu geförderten Glasfaserprojekten, Vergleichbarkeit der Aufgabenfelder, Projektumfang (gestaffelt: 250–<500, 500–<750, 750–<1000, ≥1000 Stunden), Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiter und IT-Kompetenzen (ERP, CRM, Workflow).

Der Fragenkatalog konkretisiert u.a., dass beim Kriterium „IT-Kompetenzen“ differenziert nach Systembereichen bewertet wird (10 Punkte ERP, 5 CRM, 5 Workflow, max. 20 Punkte) und das beim Kriterium „Qualifikation“ tatsächlich fünf Personen mit einschlägiger Berufserfahrung vorhanden sein müssen, andernfalls 0 Punkte.

Die Zuschlagskriterien sind zweistufig: zunächst für den Abschluss des Rahmenvertrags, dann für die Vergabe der Einzelaufträge.

Für die Rahmenvergabe (Verhandlungsphase) werden Angebote nach dem Bewerbermemorandum mit folgenden Gewichten bewertet: Preis 30 %, Konzept zur Herangehensweise 30 %, Reaktionszeit nach Abruf und Bearbeitungszeit 10 %, personelle Ausstattung und Qualifikation/Erfahrung des Mindest-Projektteams (inkl. C2-Deutsch) 30 %.

Der Auftraggeber behält sich geringfügige Modifikationen dieser Kriterien vor und kann bereits auf das erste Angebot den Zuschlag erteilen.

Für Einzelaufträge über den Rahmenvertrag sind – wie beschrieben – zwei Modi vorgesehen: bis 70.000 EUR netto Vergabe per Kaskadenprinzip nach Rangfolge der Rahmenvertrags-Bieter; über 70.000 EUR netto zur Durchführung von Mini-Wettbewerben.

In diesen Mini-Wettbewerben gelten eigene Zuschlagskriterien: bei Dienstleistungsaufträgen Preis 30 %, Schnelligkeit (Projektzeitenplan / Ausführungszeit) 10 %, Qualität der Herangehensweise und des Personals inkl. Verfügbarkeit 60 %; bei Werkleistungen Pauschalpreis 40 %, Schnelligkeit 20 %, Qualität 40 %.

Zu Risiken und Besonderheiten zählen insbesondere die strengen formalen Vorgaben und die Rolle der Fragen- und Nachforderungsverfahren.

Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch in Textform als PDF über die Vergabeplattform DTVP einreichen; E-Mail, Fax oder Post sind unzulässig.

Die Teilnahmefrist endet – wie angegeben – am 3. November 2026 um 12:00 Uhr; danach folgt ein unverbindlicher Terminplan (erste Angebote, Bietergespräche, Verfahrensabschluss bis Ende Februar 2027).

Fragen dürfen ausschließlich über die Plattform gestellt werden; Antworten sowie etwaige geänderte oder zusätzliche Unterlagen werden dort veröffentlicht und sind verbindlicher Bestandteil der Unterlagen, während mündliche Auskünfte ausdrücklich unverbindlich sind.

Der Auftraggeber kann den Teilnahmewettbewerb jederzeit modifizieren oder aufheben, ohne Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche; für die Erstellung von Teilnahmeanträgen und Angeboten erfolgt keine Kostenerstattung.

Besondere Regelungen betreffen auch Tariftreue und Mindestlohn nach dem LTMG: bei Angebotsabgabe ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung auch für Nachunternehmer und Verleihunternehmen vorzulegen; fehlt sie trotz Nachforderung, ist das Angebot zwingend ausgeschlossen.

Schließlich behandeln die Unterlagen Fragen zu Nachunternehmern, Eignungsleihe und Widersprüchen in Dokumenten.

Wie dargestellt, können Bewerbergemeinschaften gebildet werden; diese müssen eine gemeinsame Erklärung mit Aufgabenteilung, bevollmächtigtem Vertreter und gesamtschuldnerischer Haftung abgeben.

Eignungsleihe ist ausdrücklich zugelassen, erfordert aber Verpflichtungserklärungen der Dritten und Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen.

Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer müssen im Teilnahmeantrag noch nicht benannt werden; geplante Unterauftragnehmerleistungen sind im Formular anzugeben.

Bei offensichtlichen Widersprüchen (z.B. frühere Fehler bei Stundenstaffel oder Punktehöhen) gelten die durch den Fragen-Antwort-Katalog und die nachgereichten geänderten Unterlagen (z.B. korrigiertes Teilnahmeformular, aktualisierte Auswahlkriterien) als maßgeblich, da das Bewerbermemorandum ausdrücklich festlegt, dass alle auf der Vergabeplattform veröffentlichten Antworten und Informationen verbindlicher Bestandteil der Vergabeunterlagen sind.

Antworten auf die geforderten Kriterien

Müssen Sicherheiten gestellt werden (Bietersicherheit, Vertragserfüllungs- oder Mängelbürgschaft)? Wenn ja: welche, in welcher Höhe und bis wann?

Zu Sicherheiten (Bietersicherheit, Vertragserfüllungs‐ oder Mängelbürgschaft) enthält der vorliegende Text keine expliziten Vorgaben.

Stattdessen ist nur eine Eigenerklärung über das Bestehen bzw. die Stellung einer Berufshaftpflichtversicherung (mind. 3 Mio. € für Personen‐/Sachschäden und 3 Mio. € für Vermögensschäden) sowie einer Cyberversicherung (5 Mio. €) im Auftragsfall gefordert.

Weitere Sicherheiten wie Bietungs‐, Vertrags‐ oder Gewährleistungsbürgschaften, deren Höhe oder Fälligkeitszeitpunkte werden in den zitierten Auszügen nicht genannt; sollten solche verlangt werden, wären sie voraussichtlich erst in den eigentlichen Vergabeunterlagen der Angebotsphase geregelt.

Sind Nachunternehmer erlaubt? Wenn ja: mit welchen Grenzen und welchen Nachweispflichten?

Zu Nachunternehmern ist ausdrücklich geregelt, dass sie zulässig sind.

Im Teilnahmeformular gibt es es ein „Verzeichnis der Unterauftragnehmer“ mit Angabe vorgesehener Tätigkeiten, während das Bewerbermemorandum klarstellt, dass nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag noch nicht benannt werden müssen; bei Eignungsleihe hingegen müssen die eingebundenen Unternehmen mit eigenen Eignungsnachweisen und Ausschlusserklärungen (§§ 123, 124 GWB) auftreten.

Zusätzlich ist – u.a. aufgrund Art. 5k VO (EU) 833/2014 – zu erklären, dass keine am Auftrag beteiligten Unterauftragnehmer/Lieferanten/Eignungsleiher mit mehr als 10 % Auftragsanteil einen Russland-Bezug i.S.d.

Vorschrift haben, und es wird bestätigt, dass während der Vertragslaufzeit keine entsprechenden Unternehmen eingesetzt werden.

Ferner verlangt das LTMG, dass bei Angebotsabgabe Tariftreueverpflichtungen nicht nur für den Bieter, sondern auch für Nachunternehmen und Verleihunternehmen abgegeben werden; die entsprechenden Erklärungen sind nachzuweisen.

Gibt es eine Ortsbesichtigung, und ist die Teilnahme Pflicht? Wenn ja: wann?

Eine Ortsbesichtigung wird in den vorliegenden Unterlagen nicht erwähnt.

Weder im Bewerbermemorandum noch im Fragen‐Antwort‐Katalog finden sich Hinweise auf einen Besichtigungstermin oder eine Pflichtteilnahme; angesichts des überwiegenden Beratungs‐/IT‐bezogenen Leistungsbilds ist eine Ortsbesichtigung offenbar nicht Bestandteil der Verfahrensbedingungen, zumindest nach dem hier vorliegenden Textstand.

In welcher Sprache müssen Angebot und Nachweise eingereicht werden, und sind fremdsprachige Nachweise zulässig?

Zur Sprache der Angebote und Nachweise findet sich im zitierten Text kein ausdrücklicher Paragraph.

Allerdings liegen alle Unterlagen (Bewerbermemorandum, Teilnahmeformular, Fragen‐Antwort‐Katalog) in deutscher Sprache vor, und bei der Angebotswertung wird ausdrücklich ein abrufbereites Projektteam mit Gewährleistung der Projektdurchführung in deutscher Sprache auf C2‐Niveau gefordert.

Daraus ist – wie in deutsche EU-Vergabeverfahren üblich – abzuleiten, dass Teilnahmeantrag und spätere Angebote in deutscher Sprache einreichen sind.

Ob fremdsprachige Nachweise (z.B. Englisch) zugelassen oder ob beglaubigte Übersetzungen verlangt werden, wird im Auszug nicht geregelt; hierzu wäre ggf. eine Rückfrage über die Vergabeplattform zweckmäßig.

Wie lange ist der Bieter an sein Angebot gebunden (Bindefrist), und gibt es eine Frist für Bieterfragen? Wenn ja: bis wann?

Zur Bindefrist und zu Fristen für Bieterfragen enthalten die Unterlagen nur teilweise Aussagen.

Für Miniwettbewerbe in der zweiten Stufe wird ausdrücklich geregelt, dass die Rahmenvertragspartner an ihr Angebot „bis zum Ablauf der im Miniwettbewerb genannten vorgegebenen Bindefrist“ gebunden sind; die Länge dieser Bindefrist wird jeweils in der konkreten Einzelabruf-Anfrage festgelegt.

Eine allgemeine Bindefrist für das Erstangebot im Verhandlungsverfahren (Rahmenvertrag) ist in den zitierten Passagen nicht benannt.

Hinsichtlich Bieter- bzw. Bewerberfragen wird festgelegt, dass Rückfragen ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP zu stellen sind und Antworten dort veröffentlicht werden; eine konkrete Frist (z.B. x Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist am 3. November 2026, 12:00 Uhr) ist in den vorliegenden Textstellen nicht genannt, es wird nur auf die Pflicht der Bewerber hingewiesen, kurz vor Abgabe des Teilnahmeantrags nochmals nach neuen Informationen/Antworten zu schauen.

Weitere Angaben

Der Text beschreibt ein europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach GWB/VgV für einen Mehrparteien-Rahmenvertrag über IT‐ und Beratungsdienstleistungen der OEW Breitband GmbH.

Er stammt aus deutschen Vergabeunterlagen (Bewerbermemorandum, Teilnahmeformular, Fragen‐Antwort‐Katalog) und nimmt damit die Perspektive eines öffentlichen Auftraggebers in Deutschland ein; zusätzlich werden EU-Vorgaben (z.B. Verordnung (EU) Nr. 833/2014) angesprochen.

Zum Kontext: Gegenstand ist ein Rahmenvertrag (Laufzeit initial 2 Jahre plus Option auf zweimal 1 Jahr, max. 4 Mio. € netto) mit bis zu drei Rahmenvertragspartnern, aus dem späteren Einzelaufträge überwiegend über Miniwettbewerbe oder nach Kaskadenprinzip abgerufen werden.

Die Unterlagen regeln ausführlich Teilnahmevoraussetzungen (Eignung, Referenzen, Versicherungen), den Ablauf von Teilnahmewettbewerb und Angebotsphase sowie Fragen zu Tariftreue/Mindestlohn, aber sie enthalten nur indirekt oder gar nicht Regelungen zu einigen der konkret abgefragten Punkte (z.B. klassische Bietersicherheiten, Ortsbesichtigung, Sprache der Nachweise).

Firmenangaben ergänzen — dann zeigen wir, ob Sie Umsatz, Versicherung und Referenzen erfüllen →

Maßgeblich sind allein die Vergabeunterlagen des Auftraggebers. Stand: 27.10.2026

Clement
Bei vergleichbaren Aufträgen dieser Branche im Land (22.062 mit bekannter Bieterzahl) gingen meist nur 2 Angebote ein — ein solides Angebot hat echte Chancen.

Was Sie nachweisen müssen — Eignungskriterien

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Eintragung im Handelsregister
1. Hinweise: Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber ka… vollständig leseneinklappen
1. Hinweise: Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen. Sofern ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt (Eignungsleihe), ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" und "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" entsprechend. 2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen: (1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen, (2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB, (3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG), (4) Eigenerklärung zu Russland-Verbindungen (5) Eintragung Handelsregister
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Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungs-summe in Höhe von mind. 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie von mind. 3 Mio. EUR für Vermögensschäden sowie Eigenerklärung über das Bestehen einer Cyberversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. EUR.
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Jährliche Mindestbeschäftigtenzahl
Erklärung, aus der die durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahlen des Unternehmens in den letzten drei Jahren ersichtlich sind.
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Mindestjahresumsatz
Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen.
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Referenzen: Dienstleistungen
I. Anforderung an die Mindestreferenz: Nachweis von einem Referenzprojekt über vergleichbare IT- und Beratungsdienstleistungen mit einem Mindestberatungsaufwand von 250 Stunden für ein Telekommunikationsunternehmen gemäß TKG oder Planungs- und Baufirmen oder T… vollständig leseneinklappen
I. Anforderung an die Mindestreferenz: Nachweis von einem Referenzprojekt über vergleichbare IT- und Beratungsdienstleistungen mit einem Mindestberatungsaufwand von 250 Stunden für ein Telekommunikationsunternehmen gemäß TKG oder Planungs- und Baufirmen oder Telekommunikationsinfrastruktureigentümern gemäß TKG im Glasfaserausbau Das Referenzprojekt muss innerhalb der letzten drei Jahren erbracht und vom Auftraggeber der Referenzleistung vollständig implementiert worden sein (nicht vor 30.09.2023). Vergleichbar ist beispielsweise ein Referenzprojekt, welches Merkmale der Prozessautomatisierung sowie der Systemintegration enthält., wie beispielsweise eine IT- und Beratungsdienstleistung bei einer Tool Entwicklung. II. Anforderungen an die Wertungsreferenzen (max. zwei Stück): Anforderung an die weiteren Referenzen: Referenzprojekt über IT- und Beratungsdienstleistungen mit einem Mindestberatungsaufwand von 250 Stunden. Das Referenzprojekt muss Merkmale der Prozessautomatisierung sowie der Systemintegration enthalten, wie beispielsweise eine IT- und Beratungsdienstleistung bei einer Tool Entwicklung. Diese müssen innerhalb der letzten drei Jahren erbracht und vom Auftraggeber der Referenzleistung vollständig implementiert worden sein (nicht vor 30.09.2023). Bewerberauswahl Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. 1. Stufe: Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Vorgaben genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. 2. Stufe: Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben, Erklärungen und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die vergabegegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. 3. Stufe: Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Mindestreferenz und maximal zwei weiteren Wertungsreferenzen beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringenden Leistungen besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. In diesem Zusammenhang wird die besondere Vergleichbarkeit zu den hier ausgeschriebenen Leistungen berücksichtigt. Bewertet wird die Mindestreferenz und maximal zwei weitere Referenzen entsprechend der Anlage "Auswahl Teilnahmewettbewerb". In Summe können daher 300 Punkte, d.h. 100 Punkte pro Referenz, erzielt werden. Leistungserbringung für öffentlichen Auftraggeber/Auftraggebereigenschaft 10 Punkte Leistungserbringung zur Optimierung Umsetzung geförderter Glasfaserausbauprojekte 5 Punkte Leistungserbringung in vergleichbaren Aufgabenfelder 20 Punkte Projektumfang: max. 15 Punkte Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiter (Berufserfahrung): max. 20 Punkte IT-Kompetenzen der eingesetzten Mitarbeiter 20 Punkte Aktualität: max. 10 Punkte Bei Gleichstand entscheidet das Los.

Vergabeunterlagen — Direktdownload

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Vergabeunterlagen des Auftraggebers
Leistungsbeschreibung und Anlagen beim Auftraggeber — meist ohne Anmeldung einsehbar
⤓
Bekanntmachung als PDF (DE)
Die vollständige Bekanntmachung, amtlicher Wortlaut

Wer bei diesem Auftraggeber bisher gewonnen hat

Über alle Auftragsarten dieses Auftraggebers — nicht nur diese Sparte. Eine Stadt kauft Software und Feuerwehrfahrzeuge beim selben Einkauf.

UnternehmenZuschlägeZeitraum
s&p Beratungs- und Planungsgesellschaft mbH122025
Netzkontor Nord GmbH · Flensburg92025–2026
Netze BW GmbH · Stuttgart72024–2025
Telekom Deutschland GmbH · Bonn42025
Logicalis Connected GmbH42025–2026
Aus den erfassten Zuschlägen · wer regelmäßig gewinnt, kennt die Anforderungen dieses Auftraggebers — das ist Ihr Wettbewerb.

Kontakt Vergabestelle

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Frist — Dienstag, 3. November um 12:00
Frist für Teilnahmeanträge

Taktik

Wenn in diesem Land und dieser Branche vergeben wurde, gingen meist nur ein bis zwei Angebote ein. Ein solides Angebot hat hier echte Chancen. (Erfahrungswert aus 22.062 abgeschlossenen Vergaben — keine Aussage über dieses Verfahren.)

Dieses Verfahren gibt 8 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 20.071 Verfahren). Deutlich knapper als üblich: hier zählt die erste Woche.

Bieter aus dem Ausland

In Deutschland · IT-Dienstleistungen gingen 597 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 22.964 erfassten Vergaben) — vor allem aus CH, Niederlande, Österreich.

Angebotssprache: Deutsch.

Gemessen an verknüpften Vergabedaten; ausländische Gewinner mit inländischer Tochtergesellschaft zählen als Inländer — die echte Quote liegt höher.

So bewerben Sie sich

Anleitung: So bewerben Sie sich auf cosinex Vergabemarktplatz / DTVP → Registrierung, Signatur, Gebühren — aus dem Bieterhandbuch des Betreibers.

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Führt direkt zu dieser Ausschreibung auf TED — Tenders Electronic Daily. Dort stehen die vollständige Leistungsbeschreibung und alle Anlagen.
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Alle bekannten Quellen sind Bekanntmachungsdienste. Die Abgabestelle nennt der Auftraggeber in der Bekanntmachung selbst.
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