So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →
Plattenbasierte Einzelzell RNA Sequenzierung von 3.840 humanen T Zellen
Ihr Weg zur Abgabe
- Frist: 11. November um 10:00 — noch 10 Tage.
- Die Abgabestelle steht in der Bekanntmachung (Link auf dieser Seite).
- Nachweise sammeln — nutzen Sie die Eignungs-Analyse auf dieser Seite: sie listet die Anforderungen und zu bekannten Bescheinigungen den Beschaffungsweg.
Was der Auftraggeber sucht
Die Technische Universität Berlin braucht die RNA-Sequenzierung von 3.840 menschlichen T-Zellen inklusive Bereitstellung der Labormaterialien und Vorbereitung der Probe.
- Zehn 384-Well-Platten mit vorgelegtem Lysepuffer
- Einzelzell-RNA-Bibliothekspräparation und Sequenzierung von insgesamt 3.840 humanen T-Zellen
- Ausschließlich neue Produkte, keine wiederaufbereiteten oder grauen Importe
Dienstleistung - Bereitstellung von zehn 384-Well-Platten mit vorgelegtem Lysepuffer sowie die Einzelzell-RNA-Bibliothekspräparation und Sequenzierung von insgesamt 3.840 humanen T-Zellen · Die Technische Universität Berlin (Auftraggeberin, AG) beabsichtigt, die Bereitstellung von zehn 384-Well-Platten mit vorgelegtem Lysepuffer sowie die Einzelzell-RNA-Bibliothekspräparation und Sequenzierung von insgesamt 3.840 humanen T-Zellen zu be-auftragen. · Es sind ausschließlich neue Produkte zu liefern. Wiederaufbereitete Produkte, Rückläufer etc. oder Grauimporte sind ausgeschlossen.
Auftrag
Art der Leistung
Clement Was die Zahlen über diesen Auftraggeber sagen
- In dieser Branche vergibt der Auftraggeber etwa alle 5 Monate (16 Zuschläge, zuletzt September 2026) — die nächste Vergabe ist rechnerisch um Februar 2027 zu erwarten. Den letzten Zuschlag erhielt NanoCube GmbH.n = 16
- 52 % der Zuschläge dieses Auftraggebers gingen an Unternehmen, die hier schon einmal gewonnen hatten (171 Zuschläge seit 2017, verteilt auf 80 Unternehmen). 48 % gingen an neue Namen.n = 171 Zuschläge seit 2017
- Im Median lagen 2 Angebote je Verfahren auf dem Tisch (156 Verfahren mit Bieterzahl); bei 46 % blieb es bei einem einzigen Bieter. Branche: 3 Angebote im Median.n = 156
- 5 % der Zuschläge gingen an Unternehmen aus dem Ausland (171 Zuschläge mit bekanntem Gewinnerland). Branchenschnitt: 0 %.n = 171
- Von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag vergehen hier im Median 66 Tage (63 Verfahren). Branche: 123 Tage.n = 63
Aus den dokumentierten Zuschlägen dieses Auftraggebers; Vergleichswerte aus derselben Branche und demselben Land. Keine Prognose, keine Rechtsberatung. Stand 01.11.2026.
Vergabeunterlagen auf einen Blick
Das Wichtigste aus den Vergabeunterlagen, Aussage für Aussage mit den Unterlagen abgeglichen. Für Ihr Angebot zählen die Originalunterlagen.
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✓ in den Unterlagen belegt · ❓ nicht in den Unterlagen gefunden oder allgemeine Angabe
Vergabeverfahren TU Berlin – Plattenbasierte Einzelzell-RNA-Sequenzierung von 3.840 T‐Zellen
Der Text betrifft ein deutsches Unterschwellen-Vergabeverfahren der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) nach UVgO für eine wissenschaftliche Dienstleistung („plattenbasierte Einzelzell RNA-Sequenzierung von 3.840 humanen T‐Zellen“).
Rechts- und Länderkontext ist Deutschland (u. a. GWB, UVgO, MiLoG, BerlAVG, VOL/B, BGB, AEntG, SchwarzArbG, SGB III), ergänzt um EU-Bezüge (z. B. KMU-Definition 2003/361/EG, Wettbewerbsregister, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz).
Der Blickwinkel ist eindeutig der einer deutschen öffentlichen Auftraggeberin (TU Berlin), die standardisierte Formblätter und AGB vorgibt und deren Bedingungen grundsätzlich Vorrang vor abweichenden Bieter-AGB haben.
In Bezug auf die einreichenden Unterlagen und Eignungsanforderungen sieht das Verfahren vor, dass Bieter zwingend das „Angebotsschreiben des Bieters“ (deutsch oder englisch, Textform nach § 126b BGB), das Preisblatt (OeA‐263‐26_Preisblatt_(2).xlsm) sowie das Formular Wirt‐124 UVgO P („Erklärungen zu Ausschlussgründen / Angaben zum Unternehmen“) ausfüllen und mit dem Angebot elektronisch über die Vergabeplattform einreichen.
Soweit zutreffend sind außerdem Wirt‐235 (Unteraufträge/Eignungsleihe), Wirt‐236 (Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) und Wirt‐238 (Erklärung Bietergemeinschaft) vollständig beizufügen.
Konkrete Mindestanforderungen zu Umsatz, Referenzen, Versicherungsdeckung oder Zertifikaten werden im vorliegenden Auszug nicht beziffert; der Eignungsnachweis erfolgt primär über die Eigenerklärungen im Formular Wirt‐124 sowie ggf. durch Eignungsleihe per Wirt‐235/236.
Das Formular Wirt‐124 regelt umfangreich die zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe (z.
B. schwere Straftaten nach StGB, Verstöße gegen Steuer- und Sozialabgabenpflichten, MiLoG, SchwarzArbG, LkSG, umwelt-, sozial- und arbeitsrechtliche Pflichten), weist auf Wettbewerbsregisterabfragen hin und verlangt bei Bietergemeinschaften sowie Unterauftragnehmern separate Vordrucke.
Zum Leistungsumfang beschreiben die Leistungsbeschreibung, dass insgesamt 3.840 humane T‐Zellen mittels plattenbasierter Einzelzell-RNA-Sequenzierung zu bearbeiten sind.
Die Leistung umfasst insbesondere (solche wie) die Bereitstellung von mit Lysepuffer vorbereiteten Platten, die sortierbare Befüllung der Platten mit Zellen nach Patiententerminen, den Rückversand der befüllten Platten an den Auftragnehmer, die RNA‐Bibliothekspräparation und die Sequenzierung sowie die Bereitstellung der Sequenzierungsdaten mit Zuordnung zu Platten und Einzelzellen.
Leistungsort ist das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Institut für Immunologie, Michaelisstraße 5, 24105 Kiel.
Alle 41 Angaben zeigen
Terminlich ist vorgegeben, dass die vorbereiteten Platten „zum nächstmöglichen Termin“, spätestens drei Wochen nach Auftragserteilung geliefert werden müssen; die maximal zulässige Bearbeitungszeit zwischen Eingang der befüllten Platten beim Auftragnehmer und Bereitstellung der Sequenzdaten beträgt 60 Kalendertage, wobei die konkret angebotene Bearbeitungszeit im Angebot verbindlich anzugeben ist.
Zu den Zuschlagskriterien und deren Gewichtung wird geregelt, dass der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erfolgt, ausschließlich auf Basis des schriftlichen Angebots.
Zuschlagskriterium 1 ist der Gesamtangebotsnettopreis mit 70 % Gewichtung (max. 70 Punkte); der niedrigste wertbare Gesamtangebotsnettopreis erhält 70 Punkte, alle anderen Angebote werden über die Verhältnisformel „(niedrigster wertbarer Gesamtangebotsnettopreis ÷ Gesamtangebotsnettopreis des Angebots) × 70“ bewertet.
Zuschlagskriterium 2 ist die verbindlich angebotene Bearbeitungszeit in Kalendertagen (Zeit zwischen Rückversand der befüllten Platten und Erhalt der Sequenzierungsdaten) mit 30 % Gewichtung (max. 30 Punkte).
Die Punkte werden nach einer festen Staffel vergeben, etwa bis 40 Tage = 30 Punkte, 41–45 Tage = 25 Punkte, 46–50 Tage = 20 Punkte, 51–55 Tage = 10 Punkte, 56–60 Tage = 5 Punkte; Bearbeitungszeiten über 60 Tage führen zum Ausschluss.
Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der Preis- und Zeitpunkte; das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag.
Hinsichtlich Risiken, Besonderheiten und vertraglicher Rahmenbedingungen enthalten die ZVB/BVB (Wirt‐215) sowie die AGB der TU Berlin zahlreiche Regelungen.
So gelten u. a. die VOL/B und die AGB der TU Berlin; die vom Auftragnehmer gestellten AGB werden nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung Vertragsbestandteil.
Besondere Bedingungen zu Unteraufträgen sehen u. a. vor, dass der Auftragnehmer Namen, Kontaktdaten und gesetzliche Vertreter seiner Unterauftragnehmer und relevanten Lieferanten spätestens zu Beginn der Auftragsausführung benennen muss und dass Auftragnehmer und Unterauftragnehmer hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam haften.
Die Zahlung erfolgt grundsätzlich ohne Skonto (Nr. 17 Wirt‐215 ist entsprechend gekennzeichnet), abweichend von den Standard-ZVB, und Rechnungen sind ausschließlich elektronisch als XRechnung über die OZG‐RE‐Plattform mit Leitweg-ID einreichen.
Der Vertraulichkeitshinweis untersagt u. a. die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke, insbesondere eine KI-gestützte Auswertung.
Zu möglichen Widersprüchen innerhalb der Unterlagen und der Frage, welche Angabe im Konfliktfall gilt, legen die AGB der TU Berlin eine klare Rangfolge der Vertragsgrundlagen fest: Zuerst geht der individuelle Vertrag inklusive etwaiger Zusatzvereinbarungen, dann folgen spezielle ergänzende Vertragsbestimmungen (z. B. Wirt‐215 ZVB/BVB, spezielle BVB wie Wirt‐214 ff.), danach die AGB der TU Berlin und zuletzt die VOL/B.
Innerhalb des Angebots erklärt der Bieter im Angebotsschreiben ausdrücklich, dass sein Angebot den Vergabeunterlagen entsprechen und dass er die „Langfassung des Leistungsverzeichnisses“ des Auftraggebers als allein verbindlicherkennt.
Dies bedeutet, dass bei Diskrepanzen (solche wie) zwischen Kurzbeschreibungen im Angebot oder Preisblatt und der Leistungsbeschreibung grundsätzlich die vom Auftraggeber verfasste Leistungsbeschreibung / Spezifikation maßgeblich ist.
Etwaige abweichende AGB des Bieters müssen ausdrücklich und nachvollziehbar im Angebot gekennzeichnet werden; die Auftraggeberin behält sich vor, deren Zulässigkeit zu prüfen.
Antworten auf die geforderten Kriterien
Müssen Sicherheiten gestellt werden (Bietersicherheit, Vertragserfüllungs- oder Mängelbürgschaft)? Wenn ja: welche, in welcher Höhe und bis wann?
Zu Sicherheiten: In den besonderen Vertragsbedingungen Wirt‐215 ist unter Nr. 18 „Sicherheitsleistung“ ausdrücklich vorgesehen, dass abweichend von § 18 VOL/B Sicherheiten festgelegt werden können.
Im hier zitierten Auszug ist aber nur der Platzhalter enthalten („hat der Auftragnehmer folgende Sicherheit(en) zu leisten“), ohne konkrete Art, Höhe oder Fälligkeit der Sicherheiten auszufüllen.
Das bedeutet: Aus dem vorliegenden Text geht nicht hervor, dass für diese konkrete Ausschreibung tatsächlich eine Bietersicherheit oder eine Vertragserfüllungs‐/Mängelbürgschaft in bestimmter Höhe verlangt wird; etwaige Anforderungen wären nur der ausgefüllten Fassung von Wirt‐215 zu entnehmen.
Sind Nachunternehmer erlaubt? Wenn ja: mit welchen Grenzen und welchen Nachweispflichten?
Zu Nachunternehmern: Nachunternehmer sind grundsätzlich zugelassen.
Dies zeigt sich daran, dass (a) das Formular Wirt‐235 („Unteraufträge, Eignungsleihe“) mit dem Angebot einzureichen ist, sofern zutreffend, und dort die Teilleistungen und beteiligten Unternehmen zu benennen sind, sowie (b) Wirt‐236 („Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“) die Einbindung anderer Unternehmen für Unteraufträge oder Eignungsleihe regelt.
Darüber hinaus bestimmt Wirt‐215 Nr. 9, dass der Auftragnehmer spätestens bei Beginn der Auftragsausführung die Namen, Kontaktdaten und gesetzlichen Vertreter seiner Unterauftragnehmer und beteiligten Lieferanten hat und dass Auftragnehmer und Unterauftragnehmer im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam haften.
Solche Regelungen zeigen, dass Unteraufträge zulässig sind, aber formell angezeigt und durch entsprechende Verpflichtungserklärungen nachgewiesen werden müssen.
Gibt es eine Ortsbesichtigung, und ist die Teilnahme Pflicht? Wenn ja: wann?
Zu Ortsbesichtigung, Sprache und Fristen: In den zitierten Textteilen wird eine Ortsbesichtigung weder erwähnt noch vorgeschrieben; es gibt keinen Hinweis auf einen Besichtigungstermin oder eine Teilnahmepflicht.
In welcher Sprache müssen Angebot und Nachweise eingereicht werden, und sind fremdsprachige Nachweise zulässig?
Zur Sprache bestimmt Wirt‐215 Nr. 6, dass – soweit nichts anderes vereinbart – die Kommunikation in deutscher Schrift und Sprache erfolgt.
Aus dem vorliegenden Text ergibt sich nicht ausdrücklich, dass fremdsprachige Nachweise ohne deutsche Übersetzung anerkannt werden; im Zweifel ist daher von einer Einreichung mindestens in deutscher Sprache (ggf. mit Übersetzung) auszugehen.
Weitere Angaben
Vergabeunterlagen TU Berlin – Überblick zu Sicherheiten, Unteraufträgen, Sprache und Fristen
Die Unterlagen stammen von der Technischen Universität Berlin und betreffen ein Vergabeverfahren nach UVgO in Deutschland (mit Bezug auf deutsches Zivil‐ und Vergaberecht, u. a. BGB, VOL/B, GWB, UVgO).
Sie regeln insbesondere die allgemeinen und besonderen Vertragsbedingungen (AGB, ZVB/BVB), Eignungs- und Ausschlusserklärungen (Wirt‐124), Unteraufträge/Eignungsleihe (Wirt‐235/236), Bietergemeinschaften (Wirt‐238) sowie das Angebotsschreiben und Preisblatt.
Der Blickwinkel ist eindeutig der eines deutschen öffentlichen Auftraggebers.
Firmenangaben ergänzen — dann zeigen wir, ob Sie Umsatz, Versicherung und Referenzen erfüllen →
Maßgeblich sind allein die Vergabeunterlagen des Auftraggebers. Stand: 27.10.2026
Eignungs-Analyse aus den Unterlagen
Vergabeunterlagen — Direktdownload
Wer bei diesem Auftraggeber bisher gewonnen hat
Über alle Auftragsarten dieses Auftraggebers — nicht nur diese Sparte. Eine Stadt kauft Software und Feuerwehrfahrzeuge beim selben Einkauf.
| Unternehmen | Zuschläge | Zeitraum |
|---|---|---|
| Capital Infradienst GmbH · Berlin | 6 | 2025 |
| Keysight Technologies Deutschland GmbH · Böblingen | 4 | 2024–2026 |
| IQ Technologies for Earth ans Space GmbH | 4 | 2026 |
| ZwickRoell GmbH & Co. KG · Ulm | 3 | 2026 |
| Generalplanungsleistung Grundinstandsetzung u. energetische Ertüchtigung · Berlin | 3 | 2025 |
Wie oft dieser Auftraggeber so etwas ausschreibt
Taktik
Wenn dieser Auftraggeber in dieser Branche vergeben hat, gingen meist etwa 4 Angebote ein. Ein normales Feld für diesen Markt. (Erfahrungswert aus 16 abgeschlossenen Vergaben — keine Aussage über dieses Verfahren.)
Dieses Verfahren gibt 21 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 20.496 Verfahren). Deutlich knapper als üblich: hier zählt die erste Woche.
Bieter aus dem Ausland
In Deutschland · Architektur & Ingenieurwesen gingen 404 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 111.169 erfassten Vergaben) — vor allem aus Österreich, CH, Polen.
So bewerben Sie sich
Anleitung: So bewerben Sie sich auf cosinex Vergabemarktplatz / DTVP → Registrierung, Signatur, Gebühren — aus dem Bieterhandbuch des Betreibers.
Die nächste nicht verpassen
Solche Ausschreibungen schickt Friedrich jeden Morgen um 7:30 Uhr als KI-geprüfte Auswahl — Claude von Anthropic prüft, ob sie zur Firma passen, und lernt aus jeder Rückmeldung.
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