So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →
Entwicklung von Szenarien zur Bereitstellung und Verarbeitung von Erdbeobachtungsdaten ab 2030 (EODATA30+)
Ihr Weg zur Abgabe
- Frist: 3. November um 12:00 — noch 2 Tage.
- Eingereicht wird auf e-Vergabe des Bundes — nicht bei uns und nicht per E-Mail. ↗
- Nachweise sammeln — die Eignungsanforderungen stehen auf dieser Seite; zu vielen sagt Ihnen die Analyse, wie Sie drankommen.
Was der Auftraggeber sucht
Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR sucht Unterstützung zur Entwicklung von Szenarien, wie Erdbeobachtungsdaten in Deutschland ab 2030 bereitgestellt und verarbeitet werden sollen.
- Sechs Untersuchungsaspekte: Analyse der aktuellen Plattform CODE-DE-Lab, Stakeholderanalyse, Erfassung von Weiterentwicklungsbedarfen, Markterkundung, Ableitung von Szenarien und Betriebsmodellen, Bewertung und Handlungsempfehlungen
- Datenvolumina steigen durch Erweiterung des Copernicus-Programms erheblich an; zusätzliche Anforderungen durch KI-Methoden und Hardware-Bedarf
- Erforderlich: Kenntnisse in Erdbeobachtungsdaten, Konzeption von Dateninfrastrukturen, Verständnis der Anforderungen von Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen; enge regelmäßige Zusammenarbeit mit Auftraggeber
Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR betreibt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt die Datenplattform CODE-DE-Lab, mit der Nutzende in Deutschland Daten aus dem Bereich der Erdbeobachtung (EO) recherchieren, beziehen und verarbeiten können. Behördlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen stehen für letzteres kostenfreie Verarbeitungskontingente zur Verfügung. CODE-DE-Lab bietet Zugriff auf die Daten des Copernicus-Programms, verschiedener nationaler und kommerzieller Missionen sowie weiteren Datenprodukten. Die Daten können mit verschiedenen Werkzeugen in unterschiedlicher Komplexität verarbeitet werden. CODE-DE-Lab ist eine wichtige Grundlage für die behördliche und wissenschaftlicheNutzung von EO-Daten in Deutschland. In den nächsten Jahren werden verschiedene Aspekte der Bereitstellung und Verarbeitung von…
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… EO Daten erheblichen Änderungen unterworfen sein. Die Datenvolumina werden, insbesondere durch die Erweiterung des Copernicus-Programms, erheblich ansteigen, wodurch sich auch Änderungen an den entsprechenden Datenmodalitäten und relevanten Frameworks zur Bereitstellung der Daten ergeben. Mit steigenden Datenmengen ergeben sich entsprechend zusätzliche Bedarfe an benötigter Hardware. Der weiter zunehmende Einsatz von KI-Methoden stellt ebenfalls zusätzliche Anforderungen an den Umfang und die Gestaltung der Hardware, die für die Bereitstellung und Verarbeitung von EO Infrastrukturen erforderlich sind. Zugleich unterliegen auch die Bedarfe der Nutzenden von EO-Daten einer Dynamik; es ist eine verstärkte Nutzung der Daten auf der einen Seite und eine Diversifizierung der Nutzenden zu beobachten. Die Nutzung von EO-Daten ist für immer mehr Verwaltungsaufgaben erforderlich; gleichzeitig sind EO Daten weiterhin eine wichtige Grundlage für die Erforschung der Umwelt. Die dabei benötigten Daten mengen steigen konstant. Neben großen wissenschaftlichen Einrichtungen und Bundesbehörden nutzten auch immer mehr Einrichtungen der Länder und Kommunen sowie kleinere Forschungsprojekte EO-Daten. CODE-DE-Lab als nationale zentrale Plattform für die Nutzung von EO-Daten wird derzeit durch zwei Bundesministerien finanziert, es sind aber auch andere Betriebs- und Finanzierungskonzepte denkbar. Für eine frühzeitige, zielgerichtete Konzeption der zukünftigen EO-Dateninfrastrukturen in Deutschland benötigt die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR auf Grund der beschriebenen Dynamiken umfassende und detaillierte Informationen. Ziel des Vorhabens EODATA30+ ist daher die Entwicklung von Szenarien zur Bereitstellung und Verarbeitung von Erdbeobachtungsdaten ab 2030 in Deutschland. Das Vorhaben gliedert sich in sechs Untersuchungsaspekte: (1) Analyse der aktuellen Plattform CODE-DE-Lab und des aktuellen Betriebskonzepts, (2) Stakeholderanalyse und Bedarfserfassung, (3) Erfassung, Analyse und Bewertung von Weiterentwicklungsbedarfen, (4) Markterkundung, (5) Ableitung von Szenarien und Betriebsmodellen, (6) Abschließende Bewertung und Ableitung von Handlungsempfehlungen. Die sechs Untersuchungsaspekte stellen gemeinsam mit der Koordination und dem Management des Vorhabens sowie der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber die acht Arbeitspakete des Vorhabens EO DATA30+ dar. Für die Durchführung des Vorhabens sind seitens der potenziellen Auftragnehmer Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeit mit EO-Daten sowie der Konzeption und Bereitstellung von Infrastrukturen zur Datenbereitstellung und -verarbeitung. Auch Verständnisse der Anforderungen und Bedarfe von Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen sind erforderlich. Innerhalb von EODATA30+ ist eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erforderlich.
Auftrag
Art der Leistung
Clement Was die Zahlen über diesen Auftraggeber sagen
- Im Median lag nur ein Angebot je Verfahren auf dem Tisch (5 Verfahren mit Bieterzahl); bei 100 % blieb es bei einem einzigen Bieter. Branche: 2 Angebote im Median.n = 5
Aus den dokumentierten Zuschlägen dieses Auftraggebers; Vergleichswerte aus derselben Branche und demselben Land. Keine Prognose, keine Rechtsberatung. Stand 25.10.2026.
Vergabeunterlagen — Direktdownload
Wer bei diesem Auftraggeber bisher gewonnen hat
Über alle Auftragsarten dieses Auftraggebers — nicht nur diese Sparte. Eine Stadt kauft Software und Feuerwehrfahrzeuge beim selben Einkauf.
| Unternehmen | Zuschläge | Zeitraum |
|---|---|---|
| Airbus Defence ans Space GmbH · Immenstaad am Bodensee | 3 | 2025 |
| OroraTech GmbH · Múnich | 1 | 2024 |
| TALOS GmbH | 1 | 2026 |
| constellr GmH | 1 | 2024 |
| OroraTech GmbH | 1 | 2024 |
Wie oft dieser Auftraggeber so etwas ausschreibt
Kontakt Vergabestelle
Taktik
Wenn in diesem Land und dieser Branche vergeben wurde, gingen meist nur ein bis zwei Angebote ein. Ein solides Angebot hat hier echte Chancen. (Erfahrungswert aus 22.062 abgeschlossenen Vergaben — keine Aussage über dieses Verfahren.)
Dieses Verfahren gibt 40 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 20.071 Verfahren). Deutlich großzügiger als üblich — Zeit für ein gründliches Angebot statt eines schnellen.
Bieter aus dem Ausland
In Deutschland · IT-Dienstleistungen gingen 597 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 22.964 erfassten Vergaben) — vor allem aus CH, Niederlande, Österreich.
So bewerben Sie sich
Anleitung: So bewerben Sie sich auf e-Vergabe des Bundes (evergabe-online.de) → Registrierung, Signatur, Gebühren — aus dem Bieterhandbuch des Betreibers.
Die nächste nicht verpassen
Solche Ausschreibungen schickt Friedrich jeden Morgen um 7:30 Uhr als KI-geprüfte Auswahl — Claude von Anthropic prüft, ob sie zur Firma passen, und lernt aus jeder Rückmeldung.
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