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So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →

Aufbau Apache Kafka-Platform II

DEDeutschland · Hamburg

Ihr Weg zur Abgabe

  1. Frist: 23. November um 12:00 — noch 22 Tage.
  2. Eingereicht wird auf Vergabemarktplatz (cosinex) — nicht bei uns und nicht per E-Mail. ↗ Kostenloses Bieterkonto auf der cosinex-Plattform nötig (sofort angelegt); Angebote laufen über das Bietertool, meist genügt die Textform — keine qualifizierte Signatur. Konto und Signatur zuerst klären — nicht am Abgabetag.
  3. Angebot und Nachweise in: Deutsch.
  4. Nachweise sammeln — nutzen Sie die Eignungs-Analyse auf dieser Seite: sie listet die Anforderungen und zu bekannten Bescheinigungen den Beschaffungsweg.
Automatisch zusammengestellt aus Bekanntmachung und Unterlagen — Angaben ohne Gewähr, verbindlich ist der Wortlaut des Verfahrens.

Was der Auftraggeber sucht

Die TK beschafft Aufbau, Support und optionalen Betrieb einer Apache-Kafka-Plattform auf Basis von Confluent Platform mit Enterprise-Funktionen und Konnektoren.

  • Lieferung und Aufbau der Confluent-Platform (IBM-Produktportfolio) als ein oder mehrere Cluster
  • Leistungen: Wissenstransfer, Enterprise-Funktionen, Kafka-Konnektoren, Softwarepflege, Support und Inbetriebnahme
  • Optionaler Betrieb der Plattform nach Fertigstellung der Aufbauphase
Typisch ein Auftrag für IT-Dienstleister und Systemhäuser.
Vereinfacht aus der amtlichen Bekanntmachung — der Wortlaut folgt darunter.

Die TK plant den Einsatz einer standardisierten Kafka-Plattform auf Basis des kommerziellen Produktes "Confluent Platform" (Produktportfolio von IBM - vormals Confluent) als einen oder mehrere Rechnerverbunde (Cluster) aus log-orientierten Event-Brokern auf Basis von Apache Kafka. Gegenstand des Auftrags ist die Unterstützung beim Aufbau der Kafka-Plattform und Wissenstransfer, die Lieferung der erforderlichen Enterprise-Funktionen und Kafka-Konnektoren, inklusive Softwarepflege und Support sowie Unterstützung bei der Inbetriebnahme der Kafka Plattform und Betrieb der Kafka-Plattform während der Aufbauphase. Zudem übernimmt der Auftragnehmer bei Bedarf der TK auch den Betrieb der Plattform nach Fertigstellung des Aufbaus (optional). Für die weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. · Die TK plant den Einsatz einer standardisierten Kafka-Plattform auf Basis des…

Vollständige Beschreibung anzeigen

… kommerziellen Produktes "Confluent Platform" (Produktportfolio von IBM - vormals Confluent) als einen oder mehrere Rechnerverbunde (Cluster) aus log-orientierten Event-Brokern auf Basis von Apache Kafka. Gegenstand des Auftrags ist die Unterstützung beim Aufbau der Kafka-Plattform und Wissenstransfer, die Lieferung der erforderlichen Enterprise-Funktionen und Kafka-Konnektoren, inklusive Softwarepflege und Support sowie Unterstützung bei der Inbetriebnahme der Kafka Plattform und Betrieb der Kafka-Plattform während der Aufbauphase. Zudem übernimmt der Auftragnehmer bei Bedarf der TK auch den Betrieb der Plattform nach Fertigstellung des Aufbaus (optional). Die Schätzmenge ergibt sich aus den Mengenangaben im Preisblatt (Anlage A1). Die Rahmenvereinbarung ist mit einer Abrufreserve ausgestattet. Der Höchstwert ergibt sich aus der Rahmenvereinbarung. Für die weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Beschreibung im Wortlaut der Bekanntmachung (DE).

Auftrag

ArtDienstleistung
Geschätzter WertWert nicht veröffentlicht
Veröffentlicht26. Okt. 2026
VerfahrenOffenes Verfahren
ErfüllungsortHamburg
RahmenvereinbarungKMU-vorbehalten

Art der Leistung

72 · IT-Dienstleistungen48 · Software & IT-Systeme
CPV 72000000 · 48000000

Clement Was die Zahlen über diesen Auftraggeber sagen

  • In dieser Branche vergibt der Auftraggeber etwa alle 2 Monate (158 Zuschläge, zuletzt Oktober 2026) — die nächste Vergabe ist rechnerisch um Dezember 2026 zu erwarten. Den letzten Zuschlag erhielt Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH.n = 158
  • Im Median lagen 5 Angebote je Verfahren auf dem Tisch (1.364 Verfahren mit Bieterzahl); bei 27 % blieb es bei einem einzigen Bieter. Branche: 2 Angebote im Median.n = 1.364
  • 56 % der Zuschläge dieses Auftraggebers gingen an Unternehmen, die hier schon einmal gewonnen hatten (1.519 Zuschläge seit 2013, verteilt auf 581 Unternehmen). 44 % gingen an neue Namen.n = 1.519 Zuschläge seit 2013
  • 61 % der eingegangenen Angebote kamen von kleinen und mittleren Unternehmen (21 Verfahren mit Bietermix). Branche: 40 %.n = 21
  • 7 % der eingegangenen Angebote kamen aus anderen Ländern (21 Verfahren mit Bietermix) — nicht nur die Gewinner, alle Bieter. Branche: 3 %.n = 21

Aus den dokumentierten Zuschlägen dieses Auftraggebers; Vergleichswerte aus derselben Branche und demselben Land. Keine Prognose, keine Rechtsberatung. Stand 31.10.2026.

Vergabeunterlagen auf einen Blick

Das Wichtigste aus den Vergabeunterlagen, Aussage für Aussage mit den Unterlagen abgeglichen. Für Ihr Angebot zählen die Originalunterlagen.

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✓ in den Unterlagen belegt · ❓ nicht in den Unterlagen gefunden oder allgemeine Angabe

Vergabeverfahren „Aufbau Apache Kafka-Plattform II“ – Überblick über Anforderungen und Bedingungen

Der Text beschreibt ein deutsches EU-Vergabeverfahren der Techniker Krankenkasse (TK) für den „Aufbau Apache Kafka-Plattform II“.

Grundlage sind deutsche Vergabevorschriften (insb. GWB, VgV) und deutsche EVB‐IT‐Vertragsbedingungen, also klar aus Sicht eines öffentlichen Auftraggebers in Deutschland.

Erwähnt werden auch EU-Recht (z.B. EU-Sanktionsverordnung, ISO-/C5-Standards, DSGVO), es bleibt aber insgesamt der Blickwinkel eines deutschen öffentlichen Auftraggebers.

Zunächst zu den vom Bieter einzureichenden Unterlagen und Eignungsanforderungen: Gefordert wird ein Angebotsschreiben (Anlage V4) mit Bezug auf das Preisblatt, inkl. Erklärung zur Bindefrist (65 Tage nach Angebotsfrist), Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB), EU-Sanktionspaket (Art. 5k VO (EU) 833/2014), Angaben zu Drittunternehmen (Unterauftragnehmer/Eignungsleihe) und ggf. zur Bietergemeinschaft.

Für Bietergemeinschaften ist zusätzlich die Bietergemeinschaftserklärung (Anlage E2) von jedem Mitglied (außer dem bevollmächtigten Vertreter) eingereicht.

Bei Eignungsleihe ist je Drittunternehmen eine Verpflichtungserklärung (Anlage E3) sowie die vollständigen Eignungsnachweise dieses Drittunternehmens vorzulegen.

Zum Eignungsnachweis sind u.a. erforderlich: Eigenerklärung zu Gesamtumsätzen und Mitarbeiterzahlen der letzten drei Geschäftsjahre, Referenzen Typ I–III (Aufbau, Softwarelieferung, Betrieb) jeweils mindestens zwei Referenzen der letzten drei Jahre mit den definierten Mindestinhalten (z.B. hochverfügbare Kafka-Plattform ≥ 99,0 %, Lieferung von Enterprise‐Funktionen/Konnektoren der Confluent Platform, Betrieb einer hochverfügbaren Kafka-Plattform) unter Nutzung der Formblätter A–C, sowie eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001:2022 oder gleichwertig (Nachweis spätestens vor Zuschlag).

Zusätzlich sind qualifizierte Mitarbeiterprofile für den Projektleiter (Formblatt „Mitarbeiterprofil – Projektleiter“) und Kafka Engineers (Formblatt „Mitarbeiterprofil – Kafka Engineer“) mit detaillierten Mindestanforderungen (z.B. bestimmte Jahre IT-/Kafka-Projekterfahrung, agile Methoden, Kommunikations- und Sprachkompetenz auf Niveau B2) sowie optionalen Zusatzqualifikationen (z.B. Projektleitungszertifizierung, ITIL, Confluent Certified Administrator, KRITIS-Erfahrung) einzureichen; die Formblätter sind nach Bedarf zu duplizieren, es werden aber nur begrenzt viele Profile gewertet.

Hinsichtlich Leistungsumfang (was, wie viel, wo, wann) ergeben sich aus den Auszügen nur Teilinformationen: Inhaltlich geht es um Unterstützung beim Aufbau, die Lieferung von Enterprise-Funktionen und Konnektoren der Confluent Platform und den Betrieb einer hochverfügbaren, on-prem Kafka-Plattform mit bestimmten technischen Charakteristika (vgl. Leistungsbeschreibung Anlage V2, Vorgaben aus IT-Sicht Anlage L1 – im Auszug nur referenziert, nicht im Detail wiedergegeben).

Die Leistungserbringung erfolgt auf Basis von EVB‐IT‐Cloud-AGB und EVB‐IT‐Pflege S‐AGB sowie einer Informationssicherheits-Vertragsanlage (Standorte ausschließlich EU/EWR/Schweiz mit Angemessenheitsbeschluss, C5-Testat, Backup/Restore, Datenausleitung).

Ort der Datenverarbeitung ist grundsätzlich die EU/EWR (bzw. Schweiz bei Angemessenheitsbeschluss), ggf. zusätzliche Regionen bei expliziter Auswahl durch die TK; Vor-Ort-Leistungen finden in TK-Räumlichkeiten (z.B. in Hamburg) statt, unter strengen Zutritts- und Ausweispflichten.

Alle 52 Angaben zeigen

Zeitlich gibt es eine klare Terminstruktur: Fragefrist bis 12.11.2026, letzte Antworten am 16.11.2026, Angebotsfrist 23.11.2026, Prüf-/Wertungsphase bis ca. KW 51/2026, Information gem. § 134 GWB in KW 51, Zuschlag ca. KW 53/2026, Leistungsbeginn mit Zuschlag.

Konkrete Mengengerüste oder Abrufmechanismen werden nur angedeutet (Abrufformular Anlage V6 für Bestellungen), sind im vorliegenden Ausschnitt aber nicht zahlenmäßig spezifiziert.

Für den Projektleiter wird genau ein Profil gewertet, für Kafka Engineers maximal drei; Mehrfacheinreichungen werden in fester Reihenfolge (Mitarbeiterprofilnummer) berücksichtigt.

Die Preisbewertung erfolgt auf Basis des Preisblatts (Anlage Preisblatt), das im Ausschnitt nur erwähnt, aber nicht näher beschrieben wird.

Konkrete Gewichtungen (z.B. Prozentanteile Preis/Qualität) sind in den vorliegenden Textteilen nicht enthalten, werden aber typischerweise in der Bewertungsmatrix (Anlage W2) festgelegt.

Was Risiken, Besonderheiten und Fristen angeht, werden zahlreiche Punkte angesprochen.

So besteht eine Rügeobliegenheit nach § 160 Abs. 3 GWB; Unklarheiten in den Unterlagen sind früh über das Vergabeportal (Bereich „Kommunikation“) in deutscher Sprache zu rügen, andere Kommunikationswege sind unwirksam.

Es gilt eine Bindefrist von 65 Tagen nach Ende der Angebotsfrist, innerhalb derer der Bieter an sein Angebot gebunden ist.

Nach Angebotsabgabe können im Rahmen der Prüfung Aufklärung, Nachforderung oder Korrektur von fehlenden/fehlerhaften Unterlagen erfolgen.

Unterauftragsvergabe und Eignungsleihe sind streng geregelt; Drittunternehmen muss namentlich benannt werden, inklusive der übernommenen Leistungen/Kapazitäten und entsprechender Verpflichtungs- und Eignungserklärungen, einschließlich der Erklärungen zu Ausschlussgründen und EU-Sanktionen.

Bietergemeinschaften haften im Auftragsfall gesamtschuldnerisch und müssen einen bevollmächtigten Vertreter benennen.

Vertragsstrafen werden im Ausschnitt nicht explizit, aber Verzug, SLA-Verletzungen und Haftungsbegrenzungen werden über EVB‐IT‐Cloud-AGB und EVB‐IT‐Pflege S‐AGB umfassend geregelt (z.B. Haftungsbegrenzung nach Auftragswert bzw. fester Beträge, Ausschluss von entgangenem Gewinn, Ausfallzeiten-Regeln, Reportingpflichten, Versicherungsnachweis einer Industriehaftpflichtversicherung, Kündigung bei fehlendem Versicherungsschutz).

Ortsbesichtigungen werden im Text nicht erwähnt; Fragen dazu müssten innerhalb der Fragefrist gestellt werden.

Bezüglich Widersprüchen oder Korrekturen innerhalb der Unterlagen geben die Bewerbungsbedingungen eine klare Hierarchie der Kommunikation vor: Maßgeblich sind die jeweils letzten, über das Vergabeportal veröffentlichten Fassungen der Vergabeunterlagen (inkl. Interessenteninformationen und etwaiger Korrekturfassungen).

Im Angebotsschreiben bestätigt der Bieter ausdrücklich, dass sowohl die als auch die nicht mit dem Angebot eingereichten Unterlagen (gemäß Anhang A) in ihrer zuletzt von der TK bereitgestellten Fassung Bestandteil des Angebots sind.

Telefonische oder außerhalb des Portals erteilte Auskünfte sind ausdrücklich unverbindlich.

Soweit in den Formblättern typischerweise stehen, dass über die vorgesehenen Angaben hinaus keine weiteren Informationen einreichen sind, gelten diese Spezialregelungen vorrangig für die Gestaltung der Nachweise: etwa bei Referenzen (nur die abgefragten Punkte, alles andere nur auf Anforderung) und Mitarbeiterprofilen (nur Formblatt, keine separates CV).

Sollten sich inhaltliche Widersprüche einzelner Dokumente ergeben, wäre nach der Systematik des Vergaberechts und den Hinweisen der Bewerbungsbedingungen die jeweils jüngste, über das Vergabeportal korrigierte Fassung maßgeblich; etwaige Unklarheiten müssten innerhalb der Rüge- bzw. Fragefrist über das Portal adressiert werden.

Antworten auf die geforderten Kriterien

Müssen Sicherheiten gestellt werden (Bietersicherheit, Vertragserfüllungs- oder Mängelbürgschaft)? Wenn ja: welche, in welcher Höhe und bis wann?

Hinsichtlich Sicherheiten (z.B. Bietersicherheit, Vertragserfüllungs‐ oder Mängelbürgschaften) enthält der vorliegende Text keine Regelungen, die eine solche Sicherheit ausdrücklich verlangen.

Es werden Haftungsbegrenzungen und Versicherungspflichten (Haftpflichtversicherung, insbesondere in den EVB‐IT‐AGB) geregelt, aber keine Kaution oder Bürgschaft mit Höhe oder Fälligkeitstermin.

Aus dem gegebenen Text lässt sich auch nicht entnehmen, dass Sicherheiten gestellt werden müssen; ob entsprechende Vorgaben ggf. in anderen Teilen der Vergabeunterlagen stehen, bleibt offen.

Sind Nachunternehmer erlaubt? Wenn ja: mit welchen Grenzen und welchen Nachweispflichten?

Zu Nachunternehmern (Unterauftragnehmern/Drittunternehmen) wird das Vorgehen detailliert beschrieben.

Nachunternehmer sind grundsätzlich erlaubt, sowohl im Wege der Unterauftragsvergabe (§ 36 VgV) als auch über Eignungsleihe (§ 47 VgV).

Es gelten jedoch Grenzen und Nachweispflichten: so sind etwa Drittunternehmen im Angebotsschreiben (Verzeichnis der Drittunternehmen unter Ziffer 2 des Angebotsschreibens, Anlage V5/V4 im Text) mit Name und Leistungsbereich zu benennen; bei Eignungsleihe müssen Kapazitäten und Unternehmen angegeben werden sowie je Eignungsleihgeber eine Verpflichtungserklärung (Anlage E3) und passende Eignungsnachweise eingereicht werden.

Auch dürfen nach EVB‐IT‐AGB Sub‐/Unterauftragnehmer nur mit Zustimmung des Auftraggebers eingesetzt oder gewechselt werden; für im Angebot bereits benannte Subunternehmer gilt die Zustimmung als erteilt.

Die EU-Sanktionsklausel schränkt den Einsatz russischer oder sanktionierter Drittunternehmen/Unterauftragnehmer zusätzlich ein (insbesondere solche, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfallen).

Gibt es eine Ortsbesichtigung, und ist die Teilnahme Pflicht? Wenn ja: wann?

Eine Ortsbesichtigung wird in den zitierten Teilen der Vergabeunterlagen weder angeboten noch vorgeschrieben.

Es gibt keine Angabe zu einem Besichtigungstermin oder einer Pflichtteilnahme.

Das Verfahren ist rein elektronisch über das Vergabeportal (DTVP) organisiert; alle Kommunikation und Angebotsabgabe laufen über das Portal, sodass aus dem vorliegenden Text keine Ortsbesichtigung als Bestandteil des Verfahrens hervorgeht.

In welcher Sprache müssen Angebot und Nachweise eingereicht werden, und sind fremdsprachige Nachweise zulässig?

Zur Sprache der Angebote und Nachweise ergibt sich: Die Kommunikation im Vergabeverfahren (insbesondere Bieterfragen) muss in deutscher Sprache erfolgen („Fragen sind in deutscher Sprache zu formulieren“).

Auch diverse Vertragsanlagen (Dokumentation der Pflegeleistungen, Sicherheitshandbuch etc.) sind „soweit nicht anders vereinbart“ in deutscher Sprache zu erstellen.

Das Angebot selbst (Angebotsschreiben, Preisblatt, Eigenerklärungen) ist als deutschsprachige Formblätter ausgestaltet, was faktisch eine Angebotsabgabe in deutscher Sprache bedeutet.

Fremdsprachige Nachweise sind nicht ausdrücklich ausgeschlossen; vielmehr ist z.B. für die ISO‐27001‐Zertifizierung ausdrücklich eine „gleichwertige Bescheinigung einer akkreditierten Stelle aus einem anderen Staat“ zulässig, was typische fremdsprachige Dokumente einschließen kann.

Ob diese ggf. mit Übersetzung einreichen sind, wird im vorliegenden Text nicht konkret geregelt.

Wie lange ist der Bieter an sein Angebot gebunden (Bindefrist), und gibt es eine Frist für Bieterfragen? Wenn ja: bis wann?

Zur Bindefrist und Frist für Bieterfragen enthält der Text klare Angaben: Die Angebotsfrist endet am 23.11.2026, 12:00 Uhr.

Die Bindefrist beträgt 65 Tage nach Ende der Angebotsfrist; im Angebotsschreiben bestätigt Bieter ausdrücklich, dass sie ihr Angebot bis zum Ende dieser Bindefrist (also 65 Tage nach 23.11.2026) halten.

Für Bieterfragen gibt es eine Fragefrist: Fragen müssen so gestellt werden, dass eine Beantwortung bis spätestens 16.11.2026 möglich ist; ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass „nicht rechtzeitig gestellte Fragen“ ggf. nicht beantwortet werden und die Fragefrist am 12.11.2026 abläuft.

Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabeportals zu übermitteln; telefonische oder anderweitige Auskünfte sind nicht verbindlich.

Weitere Angaben

Der Text beschreibt ein deutsches EU-weites Vergabeverfahren der Techniker Krankenkasse (Deutschland) nach GWB/VgV, mit Bezug auf deutsche Rechtsnormen (BGB, VOL/B, ZPO, SGB V) sowie EU-Recht (DSGVO, Sanktionsverordnung 833/2014) und internationale Regelwerken (ISO 27001, CISG – letzteres ausgeschlossen).

Es findet sich auch Verweise auf Russland (EU-Sanktionspaket), die USA (US Exportkontrollvorschriften) und auf Mitgliedstaaten der EU/EFTA, aber die Perspektive ist klar die eines deutschen öffentlichen Auftraggebers.

Firmenangaben ergänzen — dann zeigen wir, ob Sie Umsatz, Versicherung und Referenzen erfüllen →

Maßgeblich sind allein die Vergabeunterlagen des Auftraggebers. Stand: 27.10.2026

Clement
Bei den letzten 256 vergleichbaren Aufträgen dieses Auftraggebers (gleiche Branche) lag meist nur ein einziges Angebot vor — ein solides Angebot hat echte Chancen.

Eignungskriterien — in den Vergabeunterlagen

Der Auftraggeber hat in der Bekanntmachung angegeben, dass die Eignungskriterien in den Vergabeunterlagen stehen (Link auf dieser Seite), nicht im EU-Formular. Die Eignungs-Analyse unten liest sie dort heraus — Angebot und Nachweise in Deutsch.

Eignungs-Analyse aus den Unterlagen

Vergabeunterlagen — Direktdownload

⤓
Vergabeunterlagen des Auftraggebers
Leistungsbeschreibung und Anlagen beim Auftraggeber — meist ohne Anmeldung einsehbar
⤓
Bekanntmachung als PDF (DE)
Die vollständige Bekanntmachung, amtlicher Wortlaut

Wer bei diesem Auftraggeber bisher gewonnen hat

Über alle Auftragsarten dieses Auftraggebers — nicht nur diese Sparte. Eine Stadt kauft Software und Feuerwehrfahrzeuge beim selben Einkauf.

UnternehmenZuschlägeZeitraum
Computacenter AG & Co. oHG762006–2026
Siehe im Feld "Allgemeine Informationen"592023–2026
Hexal AG · Holzkirchen432011–2026
Aliud Pharma GmbH · Laichingen392011–2026
Aristo Pharma GmbH · Berlin332012–2026
Aus den erfassten Zuschlägen · wer regelmäßig gewinnt, kennt die Anforderungen dieses Auftraggebers — das ist Ihr Wettbewerb.

Wie oft dieser Auftraggeber so etwas ausschreibt

36
2019
41
2020
20
2021
30
2022
57
2023
96
2024
82
2025
95
2026
457 Verfahren in dieser Kategorie seit 2019. Öffentliche Beschaffung wiederholt sich — wer den Rhythmus kennt, bereitet sich vor, statt zu reagieren.

Kontakt Vergabestelle

·
Frist — Montag, 23. November um 12:00

Taktik

Wenn dieser Auftraggeber in dieser Branche vergeben hat, lag am Ende meist ein einziges Angebot auf dem Tisch. Ein solides Angebot hat hier echte Chancen. (Erfahrungswert aus 256 abgeschlossenen Vergaben — keine Aussage über dieses Verfahren.)

Dieses Verfahren gibt 29 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 20.071 Verfahren). Ein normales Fenster für diesen Markt.

Die Frist fällt auf einen Montag — Ihr letzter voller Arbeitstag ist der Freitag davor. Nachweise und Bürgschaften bis Donnerstag beisammen haben.

Bieter aus dem Ausland

In Deutschland · IT-Dienstleistungen gingen 597 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 22.964 erfassten Vergaben) — vor allem aus CH, Niederlande, Österreich.

Angebotssprache: Deutsch.

Gemessen an verknüpften Vergabedaten; ausländische Gewinner mit inländischer Tochtergesellschaft zählen als Inländer — die echte Quote liegt höher.

So bewerben Sie sich

Ganze Bekanntmachung lesen — Original + Unterlagen
Führt direkt zu dieser Ausschreibung auf TED — Tenders Electronic Daily. Dort stehen die vollständige Leistungsbeschreibung und alle Anlagen.
Dieses Verfahren ist auf 3 Portalen veröffentlicht
Eingereicht wird auf Vergabemarktplatz (cosinex) — TED führt dieselbe Bekanntmachung, dort steht in der Regel die ausführlichere Leistungsbeschreibung. Lesen Sie beide.
Nachweise zusammenstellen — in Deutsch
Zertifikate, Referenzen und Ihr Preis — gemäß Bekanntmachung.
Abgabe über TED — Tenders Electronic Daily vor Fristablauf
Elektronische Abgabe — beim ersten Mal Zeit für die Portal-Registrierung einplanen.
Zum Vergabeportal →Amtliche Bekanntmachung auf TED →
Wir holen Daten aus Millionen Bekanntmachungen. Falls der Link hier nicht funktioniert, melden Sie es — wir kümmern uns darum, den richtigen zu finden.

Die nächste nicht verpassen

Solche Ausschreibungen schickt Friedrich jeden Morgen um 7:30 Uhr als KI-geprüfte Auswahl — Claude von Anthropic prüft, ob sie zur Firma passen, und lernt aus jeder Rückmeldung.

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