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So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →

Elektroarbeiten (VE 29) im Zuge der Baumaßnahme "2603_UKM 1.4 Umbau Zentral OP am Standort Marburg, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Baldingerstraße, 35043 Marburg"

DEDeutschland · Gießen

Ihr Weg zur Abgabe

  1. Frist: 2. November um 10:00 — noch 1 Tag.
  2. Eingereicht wird auf HAD — Hessische Ausschreibungsdatenbank — nicht bei uns und nicht per E-Mail. ↗ Kostenloses Bieterkonto auf der Landesplattform nötig; Abgabe elektronisch, meist Textform. Konto und Signatur zuerst klären — nicht am Abgabetag.
  3. Angebot und Nachweise in: Deutsch.
  4. Nachweise sammeln — nutzen Sie die Eignungs-Analyse auf dieser Seite: sie listet die Anforderungen und zu bekannten Bescheinigungen den Beschaffungsweg.
Automatisch zusammengestellt aus Bekanntmachung und Unterlagen — Angaben ohne Gewähr, verbindlich ist der Wortlaut des Verfahrens.

Was der Auftraggeber sucht

Ein Elektroinstallateur führt Elektroarbeiten beim Umbau der OP-Abteilung des Universitätsklinikums Marburg durch, der in 3 Bauabschnitten während des laufenden Klinikbetriebs stattfindet.

  • 3 Bauabschnitte: 3696 m² BGF, 3135 m² BGF, 820 m² BGF
  • Ausführungszeiträume: 1. UBA Jan 27 – Jan 29, 2. UBA Jan 29 – Jan 31, 3. UBA Jan 31 – Mai 32
  • Arbeiten in laufendem Betrieb erforderlich, Abstimmung mit anderen Gewerken notwendig, Beeinträchtigungen kalkulatorisch einzuplanen
Typisch ein Auftrag für Bau- und Handwerksbetriebe.
Vereinfacht aus der amtlichen Bekanntmachung — der Wortlaut folgt darunter.

Die geplante Baumaßnahme umfasst die Sanierung und Erweiterung der bestehenden OP-Abteilung in Ebene -2 des Universitätsklinikums in Marburg. Mit der Neustrukturierung des OP-Betriebes und der einhergehenden Optimierung der Wegeführung innerhalb der Behandlungsebene erfolgt eine Verbesserung der organisatorischen Struktur. Neben der Kapazitätserweiterung, unter Einbeziehung der Fläche der ehem. Notaufnahme, und der strukturellen Optimierung soll an Stelle der jetzigen OPs 11-13 ein Hybrid-OP mit angeschlossenem MRT entstehen. Im geplanten Baufeld befinden sich die in Betrieb befindliche OP-Abteilung und die bereits zurückgebaute, ehemalige Notaufnahme der Universitätsklinik Marburg. Die Baumaßnahme wird in 3 Bauabschnitten, parallel zur Beibehaltung des täglichen OP-Betriebs, durchgeführt. Außerdem wird der Bereich der ehemaligen Intensivstation I1 zum Aufwachraum umgebaut. In Ebene -3…

Vollständige Beschreibung anzeigen

… sind Umbaumaßnahmen für die Lüftungstechnik erforderlich. Ebenfalls für die Lüftungstechnik wird auf dem Dach ein Wetterschutz errichtet. Besondere Umstände: Der Umbau wird bei laufendem Klinik-Betrieb in freigezogenen Teilbereichen abschnittsweise stattfinden. Die hieraus resultierenden Beeinträchtigungen des Bauablaufs sind in die Preise einzukalkulieren. · Gliederung der Baumaßnahme: Die Baumaßnahme gliedert sich in 3 Umbauabschnitte folgender Größen: 1. UBA 3696 m2 BGF 2. UBA 3135 m2 BGF 3. UBA 820 m2 BGF Ausführungszeiträume gesamt: 1. UBA (Aufwachen): Jan 27 - Jan 29 1. UBA (OP 3-10): Jan 27 - Jan 29 2. UBA: Jan 29 - Jan 31 3. UBA: Jan 31 - Mai 32 Bei den angegebenen Ausführungszeiträumen handelt sich um die angedachten Kernzeiträume, in denen die Arbeiten nach aktueller Planung ausgeführt werden sollen. Dies umfasst auch die Werks- und Montageplanung. Diese Zeiten können sich jedoch noch verändern, insbesondere durch die erforderliche Koordination mit anderen, möglicherweise parallel auszuführenden Gewerken. Die Bieter müssen sich daher darauf einstellen, dass sie ihre Leistungen nicht isoliert, sondern nur in Abstimmung mit anderen Gewerken und insbesondere außerhalb der vorgenannten Zeiträume auszuführen haben. Weitere Einschränkungen können sich aus den örtlichen Verhältnissen, der Ausführung im laufenden Betrieb ergeben und der zu beachtenden Baustellenlogistik ergeben. Die aus den vorgenannten Umständen erkennbar folgenden Beeinträchtigungen haben die Bieter kalkulatorisch zu berücksichtigen; sie berechtigen nicht zu Nachträgen. Weitergehende, insbesondere vom Auftraggeber veranlasste oder nicht vorhersehbare Abweichungen bleiben unberührt; insoweit gelten die Regelungen der VOB/B. Weitere Details sind den Allgemeinen Vorbemerkungen der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Die Finanzierung des Projekts erfolgt teilweise mit Fördermitteln des Landes Hessen, die an zeitliche Vorgaben zur Umsetzung des Bauvorhabens gebunden sind. An eine zügige Ausführung, Fertigstellung und termingerechte mangelfreie Inbetriebnahme werden daher besonders hohe Ansprüche gestellt.

Beschreibung im Wortlaut der Bekanntmachung (DE).

Auftrag

ArtBauleistung
Geschätzter WertWert nicht veröffentlicht
Veröffentlicht13. Okt. 2026
VerfahrenOffenes Verfahren
Vertragslaufzeit14. Jan. 2027 → 31. Mai 2032
ErfüllungsortMarburg
KMU-vorbehalten

Art der Leistung

45 · Bauarbeiten50 · Wartung & Reparatur
CPV 45310000 · 45312100 · 45314000 · 50711000

Vergabeunterlagen auf einen Blick

Das Wichtigste aus den Vergabeunterlagen, Aussage für Aussage mit den Unterlagen abgeglichen. Für Ihr Angebot zählen die Originalunterlagen.

Powered by eBriefing – EU-Sprachtechnologie. Friedrich ist ein unabhängiger Dienst, kein Angebot der EU.

✓ in den Unterlagen belegt · ❓ nicht in den Unterlagen gefunden oder allgemeine Angabe

Vergabeverfahren und Vertragsbedingungen für Bauleistungen des UKGM

Das Eingabedokument behandelt die Durchführung eines förmlichen Vergabeverfahrens für Bauleistungen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM) und die dazugehörigen besonderen Vertragsbedingungen (BVB Bau) sowie Musterverträge für Wartung/Instandhaltung.

Es bezieht sich auf deutsches Vergaberecht (u.a. VOB/A-EU, VOB/B, Wettbewerbsregistergesetz, Mindestlohngesetz, GWB) und verweist damit eindeutig auf die Rechtsordnung und Praxis in Deutschland.

Zunächst werden allgemeine Rahmenbedingungen des Vergabeverfahrens beschrieben, wie etwa: Es handelt sich um ein offenes, förmliches Verfahren nach deutschem Vergaberecht; Verfahrenssprache ist grundsätzlich Deutsch, andere Sprachen können anerkannt werden, ggf. mit beglaubigter Übersetzung.

Die Vergabeunterlagen stehen unentgeltlich im elektronischen Vergabeportal zur Verfügung; das gesamte Verfahren (Angebotsabgabe, Bieterfragen, Mitteilungen) läuft über dieses Portal.

Alle vom Auftraggeber im Verfahren erteilten Informationen – zum Beispiel Antworten auf Bieterfragen – werden Bestandteil der Vergabeunterlagen.

Änderungen an Vergabeunterlagen darf nur der Auftraggeber vornehmen; Bieter darf die Unterlagen nicht verändern, sonst droht Angebotsausschluss.

Zu den Anforderungen an die Angebotsabgabe und die Eignung des Bieters führt der Text aus, dass Angebote ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal in Textform (§ 126b BGB) eingereicht werden.

Jedem Angebot ist das vollständig ausgefüllte Leistungsverzeichnis (Anlage 06) zugrunde zu legen; zusätzlich ist eine GAEB-Datei einreichen, wobei bei Abweichungen die schriftliche Fassung gilt.

Die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen; Steuerbefreiungen sind mit dem Angebot nachweisen, und bei innergemeinschaftlichen Leistungen wird für die Wertung der deutschen Mehrwertsteuersatz hinzugerechnet.

Bieter muss alle vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter in der aktuellen Fassung verwenden (z.B. 212 EU, 213, 233, 234, 235, 236, 244); Veränderungen der Vordrucke sind unzulässig und können zum Ausschluss führen.

Besonders hervorgehoben wird, dass das Formblatt 213 fristgerecht einreichen ist, da dessen Fehlen als Unvollständigkeit zum Angebotsausschluss führt.

Zum Eignungsnachweis ist u.a. eine Eigenerklärung nach § 6e VOB/A-EU sowie eine Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG erforderlich – für Einzelbieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft, jeden Nachunternehmer und jeden Eignungsverleiher.

Alle 64 Angaben zeigen

Außerdem ist eine Eigenerklärung zum Russland-Bezug i.S.d.

Art. 5k VO (EU) 833/2014 erforderlich.

Bei Eignungsleihe muss die tatsächliche Verfügbarkeit der ausgeliehenen Kapazitäten durch Verpflichtungserklärungen (Formblatt 236) nachgewiesen werden; Bieter und Eignungsverleiher haften dann gemeinsam entsprechend Umfang der Eignungsleihe.

Zusätzlich muss der Bieter offenlegen, ob und wie er wirtschaftlich und rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist (Zusatzerklärung zur Eignung).

Zum Leistungsumfang und den Ausführungsbedingungen hält der Text fest, das der Leistungsort der Standort Marburg des UKGM ist (Baldinger Straße 35043 Marburg).

Bedarfs- und Wahlpositionen sind zunächst nicht Teil des Leistungssolls, können aber nach Vertragsschluss vom Auftraggeber zu den LV-Preisen schriftlich beauftragt werden; der Auftragnehmer muss den Auftraggeber rechtzeitig auf deren Erforderlichkeit hinweisen.

Als Ausführungsfristen gelten insbesondere vereinbarte Termine zum Leistungsbeginn und -ende; der Auftragnehmer hat innerhalb von zwei Wochen nach Beauftragung einen Bauzeitenplan vorzulegen, der Meilensteine, Einzelfristen und Vorgaben der Leistungsbeschreibung enthält und fortzuschreiben ist.

Der Auftragnehmer muss sich vor Leistungsbeginn über örtliche Gegebenheiten (Zufahrten, Baustelleneinrichtung, Lagermöglichkeiten, Baustrom/-wasser), Rahmenbedingungen des laufenden Krankenhausbetriebs sowie das Zusammenspiel mit anderen Unternehmen informieren und diese Aspekte mit dem Auftraggeber abstimmen.

Zu Zuschlagskriterien und deren Gewichtung besagt der Text, dass die konkreten Zuschlags- bzw. Wertungskriterien im Anschreiben zur Angebotsaufforderung aufgeführt werden.

Hat der Auftraggeber mehrere Zuschlagskriterien festgelegt, werden die jeweils erzielten Punkte addiert; die Punktsumme ist maßgeblich zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots.

Die Wertung erfolgt ausschließlich auf Grundlage der Bieterangaben an den dafür vorgesehenen Stellen; auf Verweise zu zusätzlichen Unterlagen oder Internetquellen (z.B. Fachangebote, Qualitätskonzepte) geht der Auftraggeber bei der Prüfung und Wertung nicht ein.

Die Frage, ob das Unternehmen ein KMU ist, wird nur zu statistischen Zwecken abgefragt und hat keinen Einfluss auf die Zuschlagsentscheidung.

Der Vertrag kommt mit Zuschlagserteilung rechtswirksam zustande; eine gesonderte Vertragsunterzeichnung ist nicht vorgesehen, wobei alle Vergabeunterlagen und die Bietererklärungen Vertragsbestandteil werden.

Zum Beispiel: Als Sicherheiten kann der Auftraggeber eine selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der vorläufigen Netto-Auftragssumme verlangen (Muster VHB 421); vor Abgabe der Bürgschaft darf der Auftraggeber 5 % jeder Abschlagsrechnung einbehalten.

Für Mängelansprüche kann ein Bareinbehalt von 5 % der geprüften Schlussrechnung verlangt werden; Diese kann durch eine Mängelansprüchebürgschaft (Muster VHB 422) ersetzt werden.

Verjährungsfristen für Mängel bei Bauleistungen betragen grundsätzlich fünf Jahre (BVB Bau); bei Wartungs-/Inspektionsverträgen beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr.

Vertragsstrafen sind insbesondere für Verstöße gegen AEntG/MiLoG geregelt: Für jeden schuldhaften Verstoß des Auftragnehmers oder von Nachunternehmern wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 1 % der Netto-Auftragssumme vereinbart, begrenzt auf insgesamt 5 %.

Bei Verstößen gegen AEntG/MiLoG ist der Auftraggeber zur fristlosen Kündigung berechtigt.

Darüber hinaus enthalten Vertraulichkeitsvereinbarungen eine Vertragsstrafe von bis zu 10.000 € pro Verstoß, insgesamt begrenzt auf 50.000 €.

Der Auftragnehmer ist zur Geheimhaltung aller nicht öffentlichen Informationen und Arbeitsergebnisse verpflichtet, muss sorgfältig ausgewähltes und entsprechend verpflichtetes Personal einsetzen und Unterlagen mit vertraulichen Informationen auf Verlangen binnen 21 Werktagen zurückgeben.

Beim Einsatz von Nachunternehmern sind Zustimmung des Auftraggebers, Nachweis der Eignung, Einhaltung gesetzlicher Pflichten und ein vertraglich vereinbartes Eintrittsrecht des Auftraggebers im Kündigungsfall erforderlich; der Auftraggeber kann die Zustimmung aus wichtigem Grund (Zweifel an Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit) verweigern.

Ferner ist eine Haftpflichtversicherung mit bestimmten Mindestdeckungssummen für Sach-, Vermögens- und Personenschäden vorgesehen, deren genaue Höhe der Auftraggeber vorgibt.

Schließlich gehen die Unterlagen auf Widersprüche, Korrekturen und die Rangfolge der Vertragsbestandteile ein.

So vergoldet: Bei Zweifeln sind die Bewerbungsbedingungen im Sinne der gesetzlichen Regelungen auszulegen; bleiben Widersprüche, haben die einschlägigen Vergabevorschriften Vorrang.

Innerhalb des Vertrages für Bauleistungen definiert BVB Bau eine klare Reihenfolge der Vertragsbestandteile: an erster Stelle das Auftragsschreiben, dann etwaige Verhandlungsprotokolle, danach das Angebot des Auftragnehmers (inkl. Leistungsverzeichnis, Leistungsbeschreibung, Zeichnungen, übrige Ausschreibungsunterlagen), gefolgt von der Aufforderung zur Angebotsabgabe, den Bewerbungsbedingungen, den BVB Bau, der VOB/B, VOB/C sowie weiteren technischen Regelwerken.

Bei verbleibenden Unklarheiten ist diese Reihenfolge als Rangfolge maßgeblich, wobei die Auslegung immer darauf abzielt, eine funktionale und mangelfreie Leistung sicherzustellen.

Änderungen oder Klarstellungen der Vergabeunterlagen durch die Bieter sind unzulässig und führen regelmäßig zum Angebotsausschluss.

Widersprüchliche Angaben im Angebot sind ebenfalls problematisch; Die Angebote bleiben Aufklärungsfragen vorbehalten, doch weist der Auftraggeber ausdrücklich darauf hin, dass Angebote keine widersprüchlichen Angaben enthalten dürfen.

Antworten auf die geforderten Kriterien

Müssen Sicherheiten gestellt werden (Bietersicherheit, Vertragserfüllungs- oder Mängelbürgschaft)? Wenn ja: welche, in welcher Höhe und bis wann?

Zunächst zu den Sicherheiten: In den Besonderen Vertragsbedingungen (BVB Bau, Ziff. 15) ist ausdrücklich festgelegt, dass der Auftraggeber als Vertragserfüllungssicherheit eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 5 % der vorläufigen Netto‐Auftragssumme verlangen kann.

Wie dort beschrieben, muss diese Bürgschaft nach deutschem Recht gestellt werden, Gerichtsstand Marburg vorsehen und inhaltlich mindestens dem Muster 421 VHB‐Bund entsprechen.

Sie ist innerhalb von vier Wochen nach Vertragsabschluss zu übergeben; bis dahin darf der Auftraggeber 5 % jeder Abschlagsrechnung (max. 5 % der Netto‐Auftragssumme) als Bareinbehalt einbehalten.

Außerdem wird nach geprüfter Schlussrechnung als Sicherheit für Mängelansprüche ein Bareinbehalt von 5 % des Netto‐Schlussrechnungsbetrags vorgesehen, der durch eine Mängelansprüchebürgschaft (Muster 422 VHB‐Bund, ebenfalls selbstschuldnerisch, deutsches Recht, Gerichtsstand Marburg) abgelöst werden kann.

Eine gesonderte „Bietersicherheit“ wird im vorliegenden Ausschnitt nicht geregelt; soweit eine solche verlangt werden sollte, wäre sie nach den Vergabeunterlagen im Anschreiben gesondert festgelegt.

Sind Nachunternehmer erlaubt? Wenn ja: mit welchen Grenzen und welchen Nachweispflichten?

Zu Nachunternehmern sieht der Text mehrere Regelungen vor.

In den Allgemeinen Bewerbungsbedingungen (ABB, Ziff. 14) sind Nachunternehmer „soweit nicht im Anschreiben abweichend festgelegt“ zugelassen.

Beabsichtigt ein Bieter, Teile des Auftrags zu vergeben, hat er – wie dort erläutert – bereits im Angebot die betroffenen Leistungsteile zu benennen und dazu die Formblätter 213, 233 und das Beiblatt zu 233 zu verwenden; bei mehreren Nachunternehmern gilt dies für jeden einzelnen.

Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter die vorgesehene Nachunternehmer namentlich benennen und mittels Verpflichtungserklärung in Textform (§ 126b BGB, Formblatt 236) nachweisen, dass diese ihm tatsächlich zur Verfügung stehen.

Parallel dazu regeln die BVB Bau (Ziff. 7), dass der Auftragnehmer Teile seiner Leistung nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers an fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige Nachunternehmer übertragen darf; er muss den Auftraggeber mindestens 12 Werktage vor Beauftragung informieren und die Eignung des Nachunternehmers belegen.

Der Auftraggeber kann die Zustimmung aus wichtigem Grund verweigern, und der Auftragnehmer muss mit allen Nachunternehmern ein Eintrittsrecht des Auftraggebers für den Fall einer Kündigung aus wichtigem Grund vereinbaren.

Schließlich wird im Abschnitt zur Einhaltung von AEntG/MiLoG (Ziff. 17 BVB Bau) klargestellt, dass der Auftragnehmer diese Pflichten auch allen Nachunternehmern in der Leistungskette auferlegen und deren Einhaltung kontrollieren muss; Verstöße eines Nachunternehmers können zu Vertragsstrafe (bis 5 % der Netto-Auftragssumme) und fristloser Kündigung führen.

Gibt es eine Ortsbesichtigung, und ist die Teilnahme Pflicht? Wenn ja: wann?

Bezüglich Ortsbesichtigung legen die Allgemeinen Bewerbungsbedingungen (ABB, Ziff. 12) fest, dass, soweit eine Ortsbesichtigung „vorgeschrieben“ ist, dies im Anschreiben angegeben wird.

In einem solchen Fall – wie bei der konkret genannten Baumaßnahme „Umbau Zentral OP“ (Teilnahmebescheinigung Ortsbesichtigung VE 29) – werden nur Angebote von Bietern zugelassen, die vor Angebotsabgabe an einer Ortsbesichtigung teilgenommen haben; die Besichtigung muss auch zwingend vor Ablauf der Angebotsfrist stattfinden und ist Teilnahmevoraussetzung.

Wie dort ausgeführt, ist der Termin über das Vergabeportal mit der Vergabestelle zu vereinbaren; die Bieter werden jeweils einzeln nach Ablaufplan geführt, und es werden keine Fragen vor Ort beantwortet.

Die Teilnahme wird protokolliert und durch eine Teilnahmebescheinigung bestätigt, die dem Angebot beizufügen ist (vgl. Formular „Teilnahmebescheinigung Ortsbesichtigung“, Anlage 05a, mit ausdrücklichem Verweis auf ABB Ziff. 12a).

In welcher Sprache müssen Angebot und Nachweise eingereicht werden, und sind fremdsprachige Nachweise zulässig?

Zur Sprache der Angebote und Nachweise ergibt sich aus den ABB, dass Angebote über das Vergabeportal „in Textform nach § 126b BGB“ zu übermitteln sind und die vorgegebenen deutschen Formblätter (z.B. Formblätter 212 EU, 213, 233, 236 etc.) zu verwenden sind.

Außerdem müssen die vom Auftragnehmer benannten verantwortlichen Personen nach BVB Bau Ziff. 6.1 die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen.

Eine ausdrückliche Bestimmung, dass alle Angebotsunterlagen ausschließlich in deutscher Sprache einreichen sind, ist im zitierten Ausschnitt nicht wörtlich enthalten; praktisch ist aber von einem deutschsprachigen Verfahren und deutschsprachigen Vertragsunterlagen auszugehen.

Wie lange ist der Bieter an sein Angebot gebunden (Bindefrist), und gibt es eine Frist für Bieterfragen? Wenn ja: bis wann?

Hinsichtlich Bindefrist und Frist für Bieterfragen ist im Ausschnitt nur die Fragenfrist ausdrücklich geregelt: Nach ABB Ziff. 06 sollen Fragen so rechtzeitig über das Vergabeportal gestellt werden, dass der Auftraggeber die verlangten Informationen spätestens sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist erteilen kann; bei später eingehenden Fragen behält er sich eine Fristverlängerung vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein.

Die Bindefrist – also die Zeit, für die der Bieter an sein Angebot gebunden ist – wird in den hier zitierten Textstellen nicht festgelegt; nach den ABB werden solche verfahrensspezifischen Fristen regelmäßig im Anschreiben zum Vergabeverfahren angegeben.

Weitere Angaben

Der Text behandelt Besonderen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (BVB Bau) und Allgemeine Bewerbungsbedingungen für offene Vergabeverfahren des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (Deutschland).

Es geht um öffentliches Vergaberecht nach VOB/A-EU und die konkrete Ausgestaltung von Bauverträgen und Wartungsverträgen am Standort Marburg.

Der Länderbezug ist ausschließlich deutsch; der Rechtsrahmen ist deutsches Zivil- und Vergaberecht mit EU-Bezug (z.B. Verordnung (EU) Nr. 833/2014).

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Maßgeblich sind allein die Vergabeunterlagen des Auftraggebers. Stand: 13.10.2026

Was Sie nachweisen müssen — Eignungskriterien

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Eintragung im Berufsregister / in der Handwerksrolle
8.1.1 Berufs- oder Handelsregister oder Handwerksrolle (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bewerber müssen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses St… vollständig leseneinklappen
8.1.1 Berufs- oder Handelsregister oder Handwerksrolle (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bewerber müssen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise (Handwerksrolle ihres Sitzes oder Wohnsitzes) die erlaubte Berufsausübung nachweisen. Bei Bietergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied. Der entsprechende Nachweis kann z.B. als Eintragung der Handelsregisternummer nebst Registergericht auf dem Formblatt 124 (Bestandteil der Anlage 04) alternativ als Scan oder Auszug der Originalurkunden vorgelegt werden. Das Abrufdatum vorgelegter Nachweise (z.B. Registerauszüge) darf nicht älter als 12 Monate ab Auftragsbekanntmachung sein. Weitergehende Nachweismöglichkeiten unberührt. (Vgl. Anlage 01 Anschreiben, Ziff. 8.1.1)
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Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
8.2.1 Versicherungsschutz (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bestehende Betriebs- und Vermögenshaftpflichtversicherung des Bieters oder die Erklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. In beiden Fällen verbunden m… vollständig leseneinklappen
8.2.1 Versicherungsschutz (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bestehende Betriebs- und Vermögenshaftpflichtversicherung des Bieters oder die Erklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. In beiden Fällen verbunden mit der Zusage, dass der Versicherungsschutz im Zuschlagsfall für die Gesamtvertragszeit zzgl. Gewährleitungsphase aufrechterhalten wird. Für Bietergemeinschaften muss die Erklärung die gesamte Tätigkeit der Bietergemeinschaft umfassen, eine Versicherung oder Erklärung allein für das federführende Mitglied ist nicht ausreichend. Die Erklärung hat auf dem Vordruck "Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung" (Bestandteil der Anlage 04) zu erfolgen. Mindestanforderungen: Versicherungsschutz mit mindestens folgenden Kriterien und Mindestdeckungssummen: - Personenschäden: 5,0 Mio. EUR (2-fach maximiert pro Jahr) - Sachschäden: 5,0 Mio. EUR (2-fach maximiert pro Jahr) - Sonstige Schäden: 1,0 Mio. EUR (2-fach maximiert pro Jahr) (vgl. Anlage 01 Anschreiben Ziff. 8.2.1)
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Mindestjahresumsatz
8.2.2 Umsatz (Gesamtumsatz) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über (1.) den Gesamtumsatz in EUR (netto) und (2.) den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags, jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Ver… vollständig leseneinklappen
8.2.2 Umsatz (Gesamtumsatz) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über (1.) den Gesamtumsatz in EUR (netto) und (2.) den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags, jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung. Tätigkeitsbereich des Auftrags: Elektroarbeiten Ausführung von elektrotechnischen Anlagen einschließlich der erforderlichen Demontage-, Rückbau-, Schutz-, Baustelleneinrichtungsarbeiten sowie Kommunikations-, Sicherheits- und informationstechnischer Anlagen einschließlich Wartungs- und Inspektionsleistungen im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Die Erklärung hat auf dem Formblatt 124 (Bestandteil der Anlage 04) erfolgen. Bei Bietergemeinschaften ist das Formblatt 124 für jedes Mitglied gesondert vorzulegen. Bietergemeinschaften werden wie Einzelbewerber behandelt und deren Werte addiert. Weitergehende Nachweismöglichkeiten bleiben unberührt. Mindestanforderungen: Netto EUR 1.000.000 Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. (vgl. Anlage 01 Anschreiben, Ziff. 8.2.2)
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Mindestumsatz im Auftragsbereich
8.2.2 Umsatz (Spezifischer Umsatz) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über (1.) den Gesamtumsatz in EUR (netto) und (2.) den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags, jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt … vollständig leseneinklappen
8.2.2 Umsatz (Spezifischer Umsatz) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über (1.) den Gesamtumsatz in EUR (netto) und (2.) den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags, jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung. Tätigkeitsbereich des Auftrags: Elektroarbeiten Ausführung von elektrotechnischen Anlagen einschließlich der erforderlichen Demontage-, Rückbau-, Schutz-, Baustelleneinrichtungsarbeiten sowie Kommunikations-, Sicherheits- und informationstechnischer Anlagen einschließlich Wartungs- und Inspektionsleistungen im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Die Erklärung hat auf dem Formblatt 124 (Bestandteil der Anlage 04) erfolgen. Bei Bietergemeinschaften ist das Formblatt 124 für jedes Mitglied gesondert vorzulegen. Bietergemeinschaften werden wie Einzelbewerber behandelt und deren Werte addiert. Weitergehende Nachweismöglichkeiten bleiben unberührt. Mindestanforderungen: Netto EUR 1.000.000 Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. (vgl. Anlage 01 Anschreiben, Ziff. 8.2.2)
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Referenzen: Bauleistungen
8.3.1 Referenzen (Elektroarbeiten) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Zwei geeignete Referenzen des Unternehmens des Bieters über früher ausgeführte und abgeschlossene Aufträge im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags, die mit den zu vergeben… vollständig leseneinklappen
8.3.1 Referenzen (Elektroarbeiten) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Zwei geeignete Referenzen des Unternehmens des Bieters über früher ausgeführte und abgeschlossene Aufträge im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags, die mit den zu vergebenen Leistungen hinsichtlich Art, Umfang und Komplexität des Auftrags vergleichbar sind. Tätigkeitsbereich des Auftrags: Elektroarbeiten Ausführung von elektrotechnischen Anlagen einschließlich der erforderlichen Demontage-, Rückbau-, Schutz-, Baustelleneinrichtungsarbeiten sowie Kommunikations-, Sicherheits- und informationstechnischer Anlagen einschließlich Wartungs- und Inspektionsleistungen im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Es werden Referenzen vergleichbarer Bauvorhaben aus den letzten 5 Jahren vor Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung (Referenzzeitraum) berücksichtigt. Jede Referenz ist mit Referenzkunde (namentlich bezeichneter Ansprechpartner mit Telefon / E-Mail) sowie Erbringungszeitraum, Auftragssumme und Erläuterung anzugeben. Die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis sind zu bescheinigen. Anonymisierte Angaben sind unzulässig. Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzen beim Referenzkunden zu überprüfen. Die Erklärung hat auf dem Formblatt 444 (Bestandteil der Anlage 04) zu erfolgen. Bei Bietergemeinschaften ist der Vordruck Referenzen für jedes Mitglied gesondert vorzulegen (zur Bewertung werden die Werte addiert. Mindestanforderungen: Mindestens eine Referenz muss Elektroarbeiten während des laufenden Betriebs (1) in einem Krankenhaus oder (2) in einer anderen Einrichtung des Gesundheitsbereichs mit entsprechend hohen Anforderungen an Hygiene, Staubschutz und Aufrechterhaltung sensibler Nutzungen betreffen. (vgl. Anlage 01 Anschreiben, Ziff. 8.3.1)
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Qualifikation des Personals
8.3.2 Deutsche Sprache (Eigenerklärung) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bei der Durchführung sowohl des Vergabeverfahrens als auch des vergebenen Vertrages gilt ausschließlich die deutsche Sprache. Der Bieter erklärt, dass die für die Ausführung des… vollständig leseneinklappen
8.3.2 Deutsche Sprache (Eigenerklärung) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bei der Durchführung sowohl des Vergabeverfahrens als auch des vergebenen Vertrages gilt ausschließlich die deutsche Sprache. Der Bieter erklärt, dass die für die Ausführung des Auftrags verantwortlichen und gegenüber dem Auftraggeber handelnden Personen die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen. Auf der Baustelle muss mind. eine Person (Bauleitung oder Vorarbeiter) mit Sprachniveau mind. B1 anwesend sein. Die Erklärung hat in der "Zusatzerklärung zur Eignung" (Bestandteil der Anlage 04) zu erfolgen. (vgl. Anlage 01 Anschreiben, Ziff. 8.3.2)
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Qualifikation des Personals
8.3.2 Deutsche Sprache (Zertifikat oder Qualifikationsnachweis) (Auf Anforderung der Vergabestelle; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Ergänzend zur vorgenannten Eigenerklärung zum Punkt 8.3.2 Deutsche Sprache: Auf gesondertes Verlangen der Vergabestell… vollständig leseneinklappen
8.3.2 Deutsche Sprache (Zertifikat oder Qualifikationsnachweis) (Auf Anforderung der Vergabestelle; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Ergänzend zur vorgenannten Eigenerklärung zum Punkt 8.3.2 Deutsche Sprache: Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist ein entsprechendes Zertifikat oder Qualifikationsnachweis (z. B. Goethe-Zertifikat B1, telc) vorzulegen. (vgl. Anlage 01 Anschreiben, Ziff. 8.3.2)
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Technisches Personal für die Ausführung
8.3.3 Anzahl Arbeitskräfte (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung): Der Bieter hat nach Öffnung der Angebote im Rahmen der Eignungsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle den Nachweis zu erbringen, dass er über genügend Arbeitskräfte für die Ausführung des Auftrags verfügt. (vgl. Anlage 01 Anschreiben, Ziff. 8.3.3)
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Sicherheitsleistung gefordert

Vergabeunterlagen — Direktdownload

⤓
Vergabeunterlagen des Auftraggebers
Leistungsbeschreibung und Anlagen beim Auftraggeber — meist ohne Anmeldung einsehbar
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Bekanntmachung als PDF (DE)
Die vollständige Bekanntmachung, amtlicher Wortlaut

Kontakt Vergabestelle

Webseitewww.ukgm.de
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Frist — Montag, 2. November um 10:00

Taktik

Wenn in diesem Land und dieser Branche vergeben wurde, gingen meist etwa 3 Angebote ein. Ein normales Feld für diesen Markt. (Erfahrungswert aus 230.099 abgeschlossenen Vergaben — keine Aussage über dieses Verfahren.)

Dieses Verfahren gibt 20 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 20.496 Verfahren). Deutlich knapper als üblich: hier zählt die erste Woche.

Die Frist fällt auf einen Montag — Ihr letzter voller Arbeitstag ist der Freitag davor. Nachweise und Bürgschaften bis Donnerstag beisammen haben.

Bieter aus dem Ausland

In Deutschland · Bauarbeiten gingen 687 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 244.229 erfassten Vergaben) — vor allem aus Österreich, Frankreich, Polen.

Angebotssprache: Deutsch.

Gemessen an verknüpften Vergabedaten; ausländische Gewinner mit inländischer Tochtergesellschaft zählen als Inländer — die echte Quote liegt höher.

So bewerben Sie sich

Anleitung: So bewerben Sie sich auf cosinex Vergabemarktplatz / DTVP → Registrierung, Signatur, Gebühren — aus dem Bieterhandbuch des Betreibers.

Ganze Bekanntmachung lesen — Original + Unterlagen
Führt direkt zu dieser Ausschreibung auf TED — Tenders Electronic Daily. Dort stehen die vollständige Leistungsbeschreibung und alle Anlagen.
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Eingereicht wird auf HAD — TED führt dieselbe Bekanntmachung, dort steht in der Regel die ausführlichere Leistungsbeschreibung. Lesen Sie beide.
TEDBekanntmachungHADAbgabeportalÖffentliche Vergabe (Datenservice)Bekanntmachung
Nachweise zusammenstellen — in Deutsch
Die 8 Kriterien links, dazu Ihr Preis.
Abgabe über TED — Tenders Electronic Daily vor Fristablauf
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Zum Vergabeportal →Amtliche Bekanntmachung auf TED →
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