So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →
FE 03.0665/2026/FRB - Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken
Ihr Weg zur Abgabe
- Frist: 27. Oktober um 04:00 — noch 39 Tage.
- Eingereicht wird auf e-Vergabe des Bundes — nicht bei uns und nicht per E-Mail. ↗
- Nachweise sammeln — die Eignungsanforderungen stehen oben auf dieser Seite; zu vielen sagt Ihnen die Analyse, wie Sie drankommen.
Clement Was die Zahlen über diesen Auftraggeber sagen
- 61 % der Zuschläge dieses Auftraggebers gingen an Unternehmen, die hier schon einmal gewonnen hatten (153 Zuschläge seit 2023, verteilt auf 61 Unternehmen). Das ist deutlich mehr als im Land üblich (45 %) — Neueinsteiger haben es hier schwerer als anderswo.n = 153 Zuschläge seit 2023
- Im Median lag nur ein Angebot je Verfahren auf dem Tisch (130 Verfahren mit Bieterzahl); bei 52 % blieb es bei einem einzigen Bieter. Land: 3,1 Angebote im Median.n = 130
- Der Zuschlag lag im Median bei 100 % des geschätzten Auftragswerts (18 Zuschläge mit Schätzung und Wert) — wer an der Schätzung kalkuliert, liegt hier meist richtig. Land: 86 %.n = 18
- In 11 Verfahren mit strukturierten Eignungskriterien verlangte dieser Auftraggeber am häufigsten: Referenzen: Dienstleistungen (11 von 11), Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (1 von 11), Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (1 von 11).n = 11
- Von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag vergehen hier im Median 129 Tage (39 Verfahren). Land: 91 Tage.n = 39
Aus den dokumentierten Zuschlägen dieses Auftraggebers; Vergleichswerte aus derselben Branche und demselben Land. Keine Prognose, keine Rechtsberatung. Stand 13.09.2026.
Was der Auftraggeber sucht
Eine Forschungseinrichtung soll ein standardisiertes Verfahren entwickeln, um Wildunfallstellen auf deutschen Straßen systematisch zu identifizieren und zu bewerten – als Grundlage für Sicherheitsmaßnahmen.
- Geostatistische Analyse von Wildunfalldaten 2012–2017 bundesweit, Daten aus Elektronischer Unfalltypensteckkarte (EUSKa)
- Entwicklung eines Unfallkostensatzes für Wildunfälle zur Berechnung volkswirtschaftlicher Kosten
- Nachweise erforderlich: mindestens 1 Referenzprojekt Wildunfallanalyse und 1 Projekt Signifikanzanalysen jeweils aus letzten 5 Jahren
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde erstmals eine bundesweit einheitliche Analyse von Wildunfällen für den Zeitraum 2012 bis 2017 durchgeführt. Mithilfe geostatistischer Verfahren und geokodierter Unfallpunkte konnten Wildunfallhäufungsstellen in Deutschland identifiziert und visualisiert werden. Das Forschungsvorhaben baut auf diesen Ergebnissen auf und verfolgt das Ziel, ein standardisiertes, bundesländerübergreifend anwendbares Verfahren zur regelmäßigen Identifikation und Bewertung von Wildunfallstrecken zu entwickeln. Grundlage bilden die Daten der Elektronischen Unfalltypensteckkarte (EUSKa). Durch eine transparente und signifikanzbasierte Methodik sollen Wildunfalldichten, Unfallhäufungsstellen und zusammenhängende Wildunfallstrecken zuverlässig ermittelt und priorisiert werden. Darüber hinaus soll eine Grundlage zur Berechnung der volkswirtschaftlichen Kosten von…
Vollständige Beschreibung anzeigen
… Wildunfällen geschaffen werden. Hierfür wird ein Unfallkostensatz „Wildunfall“ entwickelt, der Unfallanzahl und Unfallschwere in einem Kennwert zusammenführt. Das Verfahren liefert somit eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage für Wildunfallpräventionsmaßnahmen und unterstützt Unfallkommissionen bei der Bewertung und Priorisierung von Sicherheitsmaßnahmen. CPV-Codes Hauptteil (1): Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2) Ort der Leistungserbringung 51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53 Zulassung von Nebenangeboten Nein 10. Wesentliche Zahlungsbedingungen Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B) 11. Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen "Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht: - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen und - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen. Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit: Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Nr.1: Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet Erhebung und Analyse von Wildunfalldaten, nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. Nr.2: Kenntnisse und Erfahrungen, Durchführung Von Signifikanzanalysen in der Wildunfallforschung, nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. Nr.3: Vorhandensein von Fachpersonal für die Projektdurchführung, nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Qualifikation der Mitarbeiter, mit namentlicher Nennung des Projektleiters und der Hauptbearbeiter sowie Information über Gremientätigkeiten. (formlos) Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4b, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen. 12. Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. 13. Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss Gesamtschuldnerisch haftend 14. Sonstige Angaben Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Auftrag
Wer bei diesem Auftraggeber bisher gewonnen hat
Über alle Auftragsarten dieses Auftraggebers — nicht nur diese Sparte. Eine Stadt kauft Software und Feuerwehrfahrzeuge beim selben Einkauf.
| Unternehmen | Zuschläge | Zeitraum |
|---|---|---|
| Bergische Universität Wuppertal | 10 | 2025–2026 |
| HafenCity Universität Hamburg | 6 | 2025–2026 |
| Ruhr-Universität Bochum · Bochum | 6 | 2025–2026 |
| Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Verkehrswesen · Bochum | 4 | 2025 |
| ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH · Heidelberg | 4 | 2025 |
Taktik
Dieses Verfahren gibt 41 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 19.510 Verfahren). Deutlich großzügiger als üblich — Zeit für ein gründliches Angebot statt eines schnellen.
Bieter aus dem Ausland
In Deutschland gingen 5.817 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 710.909 erfassten Vergaben) — vor allem aus Österreich, Polen, Italien.
So bewerben Sie sich
Anleitung: So bewerben Sie sich auf e-Vergabe des Bundes (evergabe-online.de) → Registrierung, Signatur, Gebühren — aus dem Bieterhandbuch des Betreibers.
Die nächste nicht verpassen
Solche Ausschreibungen erreichen unsere Nutzer jeden Morgen um 7:30 Uhr — passend zur Firma, auf Deutsch.
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