So bietet man in diesem Land: Portale, Fristen, Schwellenwerte →
Generalplanung Buckower Damm Bestand
Ihr Weg zur Abgabe
- Frist für Teilnahmeanträge: 2. November um 11:00 — noch 1 Tag. Zweistufiges Verfahren: Bis zu dieser Frist reichen Sie einen Teilnahmeantrag ein (Eignungsnachweise). Ein Angebot gibt nur ab, wer danach ausgewählt und dazu aufgefordert wird.
- Die Abgabestelle steht in der Bekanntmachung (Link auf dieser Seite).
- Angebot und Nachweise in: Deutsch.
- Nachweise sammeln — nutzen Sie die Eignungs-Analyse auf dieser Seite: sie listet die Anforderungen und zu bekannten Bescheinigungen den Beschaffungsweg.
Was der Auftraggeber sucht
Ein Generalplaner wird für die Sanierung und energetische Modernisierung einer Wohnanlage mit 555 Apartments in Berlin-Buckow gesucht, einschließlich Fassade, Fenster, Dächer, Heizung und Vorbereitung von Photovoltaik-Anlagen.
- Wohnanlage Buckower Damm 91–137 in Berlin: 3 Blöcke, 8 Aufgänge, 555 1-Raum-Apartments, gebaut 1968
- Energetische Sanierung Außenhülle (Fassade, Fenster, Balkone, Dächer), Betoninstandsetzung, Heizungsoptimierung, PV-Vorrüstung
- Stufenweise Beauftragung ab 2027: Lph 1–2 zuerst, dann Lph 3, dann Lph 5–7, dann Lph 8–9; Bauumsetzung 2028–2030
Projekt: Generalplanervertrag Instandsetzung / Energetische Sanierung der Gebäudehülle (Fassade, Fenster, Balkone, Dach + Vordächer); Optimierung der Heizungsanlage Objekt: Wohnanlage 9 - Apartment Ort: 12349 Berlin, Buckower Damm 91, 93 / 109, 111, 113, 115 / 135, 137 Die Berlinovo Apartment GmbH verwaltet und bewirtschaftet die Apartmentanlage Buckower Damm 91 bis 137 (WA 9). Diese wurde 1968 errichtet und besteht aus 3 Blöcken mit 8 Häusern / Aufgängen und insgesamt 555 1-Raum-Apartments. Die Häuser Buckower Damm 91 bis 115 sind 4-geschossig; die Häuser 137/137 6-geschossig; alle Häuser sind unterkellert. Die Heizung und die Warmwasserversorgung erfolgt über eine Gaskesselanlage, die sich im Keller des Hauses 135 befindet. Die Versorgung der einzelnen Häuser erfolgt über Nahwärmeleitungen und Unterstationen. Im Objekt befinden sich die Dachflächen insbesondere von Haus 115 und 135 /…
Vollständige Beschreibung anzeigen
… 137 in einem maroden und sanierungsbedürftigen Zustand. Die Bahnen sind in vielen Bereichen rissig, verworfen und durch unzählige provisorische Reparaturen nur noch als Flickenteppich zu betrachten. Auf der Dachfläche der Hausnummer 115 wird hier zusätzlich der angrenzende, bereits sanierte Dachaufbau von Haus 113 mit eindringendem Wasser unterlaufen. Es ist vorgesehen, alle Dächer mit PV auszurüsten. Hierfür sind vorbereitende Untersuchungen / vorbereitende Maßnahmen (Vorrüstung) vorzusehen. Die Dächer werden anschließend – gemäß aktuellem Stand - an die Stadtwerke Berlin zur Errichtung / Nutzung und Betrieb der PV-Anlagen verpachtet. Nach Vorliegen der Vorplanung und möglicher Sanierungsvarianten werden die nachfolgenden Planungsschritte gemeinsam mit dem Auftraggeber diskutiert und entschieden. Das Ziel des Auftraggebers besteht darin, die Bestandsobjekte für die nächsten Jahre/Jahrzehnte in einen zeitgemäßen und dauerhaft vermietbaren Zustand zu erhalten. Dabei sind sowohl Wirtschaftlichkeit als auch Nachhaltigkeit oberstes Gebot. Wesentliche Aufgabenstellungen innerhalb des Projekts: • Energetische Sanierung der Außenhülle (Dämmen Fassade und Erneuerung Fenster inkl. Bauphysik) • Betoninstandsetzung Fassade / Balkone • Instandsetzung einzelner – noch nicht sanierter Dächer (Haus 115, 135 und 137) und Vordächer; ggfs. Überarbeitung Dach Haus 113 • Variantenuntersuchung zu einer möglichen Optimierung der Heizungsanlage; ggfs. Umsetzung • Bearbeiten des Themas „fehlender Raumabschluss Stichflure in Haus 109 und 115“ (Brandschutz) • Vorrüsten PV / Mitwirken bei Verpachtung der Dachflächen (Errichtung / Betrieb PV durch Contractor) • Beraten / Mitwirken / Unterstützen bei der Beantragung von Fördermitteln • Aufteilen der Kostenermittlungen in Anteile Modernisierung und Instandsetzung (Gegebenenfalls notwendige weitere Aufteilungen (z.B. aktivierungsfähige Maßnahmen, für Fördermittel o.ä.) • Optional: Untersuchen der Verlegung der innenliegenden RW-Entwässerungen nach außen (Fassade) Die als notwendig und/oder sinnvoll eingeschätzten Einzel-Maßnahmen sollen bewertet werden. Darauf aufbauend, soll mit dem Auftraggeber das tatsächliche Bausoll in den Lph 2 bis 3 detailliert abgestimmt werden (Baukastenprinzip). Vorgesehene stufenweise Beauftragung Stufe 1: Leistungsphasen 1 - 2 HOAI Stufe 2: Leistungsphase 3 HOAI Stufe 3: Leistungsphasen 5 - 7 HOAI Stufe 4: Leistungsphasen 8 - 9 HOAI Vorgesehener Terminrahmen: • 2027 Planungsleistungen Lph 1 bis 7 / Ausschreiben Bauleistungen • 2028 bis 2030 Bauliche Umsetzung; eine blockweise Sanierung ist am wahrscheinlichsten
Auftrag
Art der Leistung
Clement Was die Zahlen über diesen Auftraggeber sagen
- In dieser Branche vergibt der Auftraggeber etwa alle 2 Monate (25 Zuschläge, zuletzt Dezember 2025) — rechnerisch war die nächste Vergabe um Februar 2026 fällig. Den letzten Zuschlag erhielt Belvedere GmbH.n = 25
- 61 % der Zuschläge dieses Auftraggebers gingen an Unternehmen, die hier schon einmal gewonnen hatten (154 Zuschläge seit 2024, verteilt auf 56 Unternehmen). Das ist deutlich mehr als in der Branche üblich (45 %) — Neueinsteiger haben es hier schwerer als anderswo.n = 154 Zuschläge seit 2024
- Im Median lagen 3 Angebote je Verfahren auf dem Tisch (107 Verfahren mit Bieterzahl); bei 39 % blieb es bei einem einzigen Bieter. Branche: 3 Angebote im Median.n = 107
- Von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag vergehen hier im Median 70 Tage (31 Verfahren). Branche: 123 Tage.n = 31
- In 11 Verfahren mit strukturierten Eignungskriterien verlangte dieser Auftraggeber am häufigsten: Jährliche Mindestbeschäftigtenzahl (10 von 11), Durchschnittlicher Mindestjahresumsatz (9 von 11), Referenzen: Dienstleistungen (9 von 11), Mindestjahresumsatz (3 von 11).n = 11
Aus den dokumentierten Zuschlägen dieses Auftraggebers; Vergleichswerte aus derselben Branche und demselben Land. Keine Prognose, keine Rechtsberatung. Stand 01.11.2026.
Vergabeunterlagen auf einen Blick
Das Wichtigste aus den Vergabeunterlagen, Aussage für Aussage mit den Unterlagen abgeglichen. Für Ihr Angebot zählen die Originalunterlagen.
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✓ in den Unterlagen belegt · ❓ nicht in den Unterlagen gefunden oder allgemeine Angabe
Vergabeverfahren Generalplanung Buckower Damm Bestand - Überblick
Das Input umfasst die Vergabeunterlagen für ein Verhandlungsverfahren zur „Generalplanung Buckower Damm Bestand“ der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH.
Es handelt sich um ein deutsches, vergaberechtlich nach GWB/BerlAVG ausgestaltetes Verfahren mit europarechtlichem Bezug (z.B. AEUV, EU-Sanktionsverordnungen), aber Inhalt und Sichtweise sind klar aus deutscher Perspektive (Land Berlin, BerlAVG, FFV, HOAI).
Neben dem Verfahrensbrief und der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden der Generalplanervertrag, Besondere Vertragsbedingungen nach Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz sowie Formblätter für Teilnahmeantrag, Eigenerklärungen und Referenzen dargestellt.
Im Hinblick auf Einreichende Unterlagen und Eignungs-Mindestanforderungen regeln die Unterlagen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (bis 02.11.2026) und später ein Angebot (bis 17.12.2026) ausschließlich elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Berlin einreichen sind.
Mit dem Teilnahmeantrag sind insbesondere vorzulegen: das Formblatt „Teilnahmeantrag und Eigenerklärung Eignung“, ggf. Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer/Dritte (Eignungsleihe) und ggf. Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung.
Die Eigenerklärungen umfassen u.a. Ausschlussgründe nach § 124 GWB, Umsatzangaben für 2023–2025 (mindestens mittlerer Jahresumsatz 1.000.000 € netto) sowie Beschäftigtenzahlen (im Mittel 4 Architekten/Ingenieure + 1 Fachplaner TGA in Vollzeitäquivalenten).
Darüber hinaus müssen Referenzprojekte (mindestens zwei verschiedene) auf vorgegebenen Tabellenblättern benannt werden, wobei als Mindestanforderung vergleichbare Generalplanungsleistungen für Wohngebäude im Bestand mit mindestens 100 Wohnungen und mind. 2 Mio. € Bauvolumen, inkl. Lph 1–9 HOAI und Leistungen Hochbau, TGA, Tragwerk, Brandschutz im bewohnten Bestand (für eine „allumfassende“ Referenz) nachzuweisen sind.
Frauenförderungs- und Vereinbarkeitsmaßnahmen nach der Berliner Frauenförderverordnung (FFV) sind über ein eigenes Erklärungsteil anzukreuzen.
Zum Leistungsumfang beschreiben der Generalplanervertrag und die Baubeschreibung, dass Generalplanungsleistungen für Instandsetzung und energetische Sanierung der Gebäudehülle sowie Heizungsoptimierung einer Wohnanlage Buckower Damm zu erbringen sind.
Der Leistungsumfang schließt u.a. bauphysikalische Bearbeitung innerhalb der Hochbauplanung, Variantenuntersuchung zur Heizungsoptimierung, Brandschutzsanierung, Flachdach-, PV-, Fenster- und energetische Maßnahmen ein.
Zu Zuschlagskriterien und Gewichtung sieht die Aufforderung zur Angebotsabgabe vor, das wirtschaftlichste Angebot anhand zweier Hauptkriterien bewertet wird: Honorar/Preis mit 60 % Gewicht sowie Qualität – Konzept der Leistungsausführung mit 40 % Gewicht.
Beim Preis werden über das „Preisblatt“ Pauschalhonorare für Hochbau, TGA und Tragwerksplanung in drei Geltungsbereichen anrechenbarer Kosten sowie Stundensätze im Leistungsbild Brandschutz bewertet; das jeweils preisniedrigste Angebot erhält die Maximalpunkte (z.B. 6 Punkte je Hochbau-/TGA-Bereich, 2 Punkte je Tragwerksbereich, 18 Punkte für Brandschutz), nachfolgende Angebote werden über die Formel „Niedrigstpreis x Punkte / Preis des Bieters“ skaliert.
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Das Qualitätskriterium beruht auf einem schriftlichen Leistungserbringungskonzept mit Unterkriterien „Darstellung der Leistungserbringung“ (25 Punkte) und „Schnittstellen- und Logistikkonzept“ (15 Punkte); hier wird eine 0-5-Punkte-Skala mit definierten Beschreibungen angewandt, und die Einzelbewertungen werden mit Faktoren (5 bzw. 3) multipliziert.
Für die Auswahl zur Angebotsabgabe in der Teilnahmerunde (max. 5, mindestens 3 Bewerber) werden ausschließlich Eignung (Mindestanforderungen) und Referenzen mit einem detaillierten Punktesystem (bis 40 Punkte je Referenz, max. 200 Punkte insgesamt) herangezogen.
Hinsichtlich Risiken und Besonderheiten enthalten insbesondere der Generalplanervertrag sowie die Besonderen Vertragsbedingungen nach BerlAVG und FFV eine Vielzahl von Regelungen.
So gibt es es umfangreiche Vertragsstrafen: bei schuldhaftem Verzug mit Endtermin oder Zwischenterminen (0,1 % je Werktag, begrenzt auf 5 % des jeweiligen Honoraranteils) sowie bei Verstößen gegen arbeits-, tariftreue-, Mindestentgelt- und Frauenförderpflichten nach BerlAVG/FFV (regelmäßig 1 % je Verstoß, insgesamt auf 5 % der Netto-Abrechnungssumme begrenzt).
Es besteht strenge Pflichten zur Weitergabe von Mindestlohn-, Tariftreue-, Gleichbehandlung- und Frauenförderpflichten entlang der gesamten Nachunternehmerkette, deren Verstöße dem Auftragnehmer zugerechnet werden; hierzu gehören auch Mitwirkungspflichten bei Kontrollen durch die zentrale Kontrollgruppe des Landes Berlin (inkl. Bereitstellung vollständiger und prüffähiger Unterlagen wie Arbeitsverträge, Entgeltnachweise, Arbeitszeitnachweise, Tarifunterlagen, Nachunternehmerverträge).
Eine Ortsbesichtigung wird im Ausschnitt nicht explizit genannt, aber ist eine enge Abstimmung mit dem Projektleiter der Berlinovo, regelmäßige Baustellenpräsenz und Schnittstellenkoordination mit einem parallelen Neubauvorhaben (gemeinsame Baustelleneinrichtung, Baustraße, Zugangssicherung im bewohnten Bestand).
Als formale Risiken gelten u.a. der Ausschluss verspäteter oder nicht vollständig formgerechter Teilnahmeanträge/Angebote, die Bindefrist/Zuschlagsfrist (Q2 2027), die Fragenfristen (26.10.2026 für Teilnahmeanträge, 10.12.2026 für Angebote) und das Verbot von wettbewerbsbeschränkenden Abreden (Kartellrecht); außerdem sind digitale, aber nicht qualifiziert signierte Angebote in Textform vorgeschrieben.
Zu möglichen Widersprüchen oder Korrekturen innerhalb der Unterlagen wird mehrfach klargestellt, dass nur ausdrücklich als „verbindliche Anforderungen“ gekennzeichnete Vorgaben als Ausschlusskriterien im Sinne der EuGH-Rechtsprechung gelten, während andere Angaben nach Ermessen der Auftraggeberin nachgefordert oder aufgeklärt werden können.
Bei Unklarheiten oder vermeintlichen Widersprüchen sind Bewerber/Bieter verpflichtet, bis zur jeweiligen Rückfragefrist über die Vergabeplattform nachzufragen; die Auftraggeberin kann Klarstellungen und ergänzende Unterlagen nachreichen, die allen Beteiligten zugänglich zu machen sind und dann als korrigierende Auslegung der ursprünglichen Unterlagen zu gelten haben.
Antworten auf die geforderten Kriterien
Gibt es eine Ortsbesichtigung, und ist die Teilnahme Pflicht? Wenn ja: wann?
Im Hinblick auf Ortsbesichtigungen enthält der Text keine ausdrückliche Regelung zu einer Besichtigung des Projektortes (Baustelle/Bestand Buckower Damm).
Es finden sich detaillierte Angaben zu Verhandlungsrunden (voraussichtlich KW 3/4 2027) und Präsentationsterminen, einschließlich der Möglichkeit einer Online‐Durchführung, aber keine Passage, die eine Ortsbesichtigung ankündigt oder als verpflichtend erklärt.
Somit kann aus den vorliegenden Auszügen weder das Stattfinden noch eine Pflicht zur Teilnahme an einer Ortsbesichtigung entnommen werden.
In welcher Sprache müssen Angebot und Nachweise eingereicht werden, und sind fremdsprachige Nachweise zulässig?
Zur Sprache der Angebots- und Nachweisunterlagen lässt sich aus dem Kontext schließen, dass die Verfahrenssprache Deutsch ist, da alle Formblätter, Vertragsbedingungen und Hinweise ausschließlich auf Deutsch formuliert sind (z. B. „Teilnahmeantrag und Eigenerklärung Eignung“, „Aufforderung zur Abgabe eines Angebots“, „Besondere Vertragsbedingungen“).
Konkrete Vorgaben wie „Angebote sind in deutscher Sprache einreichen“ oder Aussagen zu fremdsprachigen Nachweisen (etwa „Fremdsprachige Unterlagen sind mit deutscher Übersetzung einreichen“) sind im Text jedoch nicht ausdrücklich benannt.
Ob fremdsprachige Nachweise zugelassen werden, bleibt daher in den zitierten Dokumentteilen offen.
Wie lange ist der Bieter an sein Angebot gebunden (Bindefrist), und gibt es eine Frist für Bieterfragen? Wenn ja: bis wann?
Im Verfahrensbrief zum Teilnahmeantrag wird eine „Zuschlagsfrist (Bindefrist): 2. Quartal 2027“ genannt; der Bieter ist also bis zur im zweiten Quartal 2027 liegenden Zuschlagsentscheidung an sein Angebot gebunden.
Die Einreichungsfrist für Teilnahmeanträge ist der 02.11.2026, 11:00 Uhr; die Rückfragefrist hierzu end am 26.10.2026, 11:00 Uhr.
In der „Aufforderung zur Abgabe eines Angebots“ ist die Angebotsfrist auf den 17.12.2026, 11:00 Uhr festgelegt, und Bieterfragen zu den Vergabeunterlagen können nur bis zur Rückfragefrist 10.12.2026, 11:00 Uhr über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform des Landes Berlin gestellt werden.
Der Text hebt ausdrücklich hervor, dass Auskünfte nur innerhalb dieser Rückfragefristen erteilt werden können.
Werden Vertragsstrafen vereinbart? Wenn ja: in welcher Höhe und mit welcher Obergrenze?
Zu Vertragsstrafen finden sich ausführliche Regelungen im Generalplanervertrag sowie in den Besonderen Vertragsbedingungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG).
So werden im Generalplanervertrag etwa folgende Vertragsstrafen vereinbart: a) bei schuldhafter Überschreitung des Fertigstellungstermins eine Vertragsstrafe von 0,1 % je Werktag Verzug, höchstens 5 % der Netto-Abrechnungssumme; b) bei schuldhafter Überschreitung von Zwischenfristen 0,1 % je Werktag Verzug bezogen auf das anteilige Honorar für die bis zum Zwischentermin zu erbringenden Teilleistungen, höchstens 5 % dieses anteiligen Honorars; c) bei schuldhaften Verstößen gegen bestimmte Verpflichtungen nach dem BerlAVG (u. a. Mindestentgelt, Tariftreue, Frauenförderung) eine Vertragsstrafe von 1 % je Verstoß, bei mehreren Verstößen zusammen bis zu 5 % der Netto-Abrechnungssumme.
In Ziffer 11.6 wird klargestellt, dass alle Vertragsstrafen nach 11.3, 11.4 und 11.5 insgesamt auf maximum 5 % der objektiven Netto-Abrechnungssumme kumuliert werden.
Weitere Angaben
Vergabeverfahren „Generalplanung Buckower Damm Bestand“ der berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH
Der Text behandelt ein deutsches EU-Vergabeverfahren der berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH (Berlin) für Generalplanungsleistungen zur Instandsetzung und energetischen Sanierung von Wohngebäuden am Buckower Damm.
Er umfasst Verfahrensbriefe für Teilnahmeanträge und Angebote, Eigenerklärungen zur Eignung und Sanktionsrecht (u. a. GWB, BerlAVG, MiLoG) sowie den Generalplanervertrag mit speziellen Vertragsstrafen‐ und Kontrollregelungen.
Der geografische Bezug liegt klar in Deutschland (Land Berlin / Bundesrepublik Deutschland), ergänzt um Verweise auf EU-Recht (z. B. EU-Sanktionsverordnungen), aber ohne Vergaberegelungen aus anderen Ländern.
Firmenangaben ergänzen — dann zeigen wir, ob Sie Umsatz, Versicherung und Referenzen erfüllen →
Maßgeblich sind allein die Vergabeunterlagen des Auftraggebers. Stand: 20.10.2026
Was Sie nachweisen müssen — Eignungskriterien
siehe Formular Teilnahmeantrag/Eigenerklärung zur Eignung: 1) Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB siehe Formular Eignung; 2) Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steu… vollständig leseneinklappen
- Eigenerklärung zur Zahl der beschäftigten Arbeitskräfte/Anzahl der Beschäftigten in den Geschäftsjahre 2025, 2024 und 2023, gegliedert nach - Anzahl Mitarbeitende gesamt (Vollzeitäquivalente), - Anzahl Architekten / Ingenieure (Vollzeitäquivalente) - Anzahl … vollständig leseneinklappen
- Eigenerklärung/ Angabe von erbrachten Referenzprojekten; Die Bewerber sollen Referenzen benennen, die nach Leistungsart und Leistungsumfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind und nicht vor 09/2021 erbracht wurden (Eine Leistung gilt als erbr… vollständig leseneinklappen
Vergabeunterlagen — Direktdownload
Wer bei diesem Auftraggeber bisher gewonnen hat
Über alle Auftragsarten dieses Auftraggebers — nicht nur diese Sparte. Eine Stadt kauft Software und Feuerwehrfahrzeuge beim selben Einkauf.
| Unternehmen | Zuschläge | Zeitraum |
|---|---|---|
| BFN Berliner Fliesen-und Natursteinprojekte GmbH | 6 | 2024 |
| IBT.PAN Ingenieur- und Sachverständigengesellschaft mbH · Berlin | 4 | 2025 |
| gruppe F Freiraum für alle GmbH | 4 | 2025 |
| SEKA AG · Berlin | 4 | 2025 |
| SUMA Kommunikation GmbH & Co. KG · Berlin | 4 | 2024–2025 |
Wie oft dieser Auftraggeber so etwas ausschreibt
Taktik
Wenn dieser Auftraggeber in dieser Branche vergeben hat, gingen meist etwa 3 Angebote ein. Ein normales Feld für diesen Markt. (Erfahrungswert aus 17 abgeschlossenen Vergaben — keine Aussage über dieses Verfahren.)
Dieses Verfahren gibt 31 Tage zwischen Veröffentlichung und Frist — üblich in Deutschland sind 32 (Mittel aus 20.496 Verfahren). Ein normales Fenster für diesen Markt.
Die Frist fällt auf einen Montag — Ihr letzter voller Arbeitstag ist der Freitag davor. Nachweise und Bürgschaften bis Donnerstag beisammen haben.
Bieter aus dem Ausland
In Deutschland · Architektur & Ingenieurwesen gingen 404 Aufträge der letzten 3 Jahre an ausländische Firmen (von 111.169 erfassten Vergaben) — vor allem aus Österreich, CH, Polen.
Angebotssprache: Deutsch.
So bewerben Sie sich
Die nächste nicht verpassen
Solche Ausschreibungen schickt Friedrich jeden Morgen um 7:30 Uhr als KI-geprüfte Auswahl — Claude von Anthropic prüft, ob sie zur Firma passen, und lernt aus jeder Rückmeldung.
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