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Framework contract for the provision of video-based interpreting services
Rahmenvertrag zur Erbringung videogestützer Dolmetscherleistungen — original title
Your path to submission
- Deadline: 23 November at 12:00 — 22 days left.
- You submit on AI Vergabeplattform — not here and not by e-mail. ↗ Free bidder account on the state platform required; electronic submission, usually plain text form. Sort out account and signature first — not on submission day.
- Offer and evidence in: German.
- Collect your evidence — use the eligibility analysis on this page: it lists the requirements and, for known certificates, how to get them.
What the buyer is looking for
Framework contract for the provision of video-based interpreting services for the prison facilities of the Free State of Saxony
Contract
Type of service
Clement What the numbers say about this buyer
- 64% of this buyer's awards went to companies that had already won here before (45 awards since 2018, spread over 16 companies). That is well above the sector norm (49%) — newcomers have a harder time here than elsewhere.n = 45 awards since 2018
- 77% of the bids received came from small and medium-sized enterprises (15 procedures with a bid mix). Sector: 41%.n = 15
- The median procedure drew 2 bids (45 procedures with a bid count); 49% ended with a single bidder. Sector: median 2 bids.n = 45
- Not one of the 45 awards with a known winner country has gone to a foreign company so far. Sector average: 3%.n = 45
- 0% of the bids received came from other countries (15 procedures with a bid mix) — all bidders, not just the winners. Sector: 3%.n = 15
From this buyer's documented awards; comparison values from the same sector and country. Not a forecast, not legal advice. As of 01/11/2026.
Tender documents at a glance
The essentials of the tender documents, checked statement by statement against the documents. For your bid, the original documents count.
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✓ found in the documents · ❓ not found in the documents or general statement · Available in German.
Vergabeverfahren für videogestützte Dolmetscherleistungen der Justizvollzugsanstalten Sachsen
Der Text behandelt ein EU-weites Vergabeverfahren des Freistaates Sachsen (Deutschland) für einen Rahmenvertrag über videogestützte Dolmetscherleistungen in Justizvollzugseinrichtungen.
Er stammt aus Ausschreibungsunterlagen und Anlagen (Leistungsbeschreibung, Angebotsaufforderung, Eigenerklärungen, Auftragsdatenverarbeitungsvertrag, Versicherungs- und Zertifikatsnachweise).
Das rechtliche und praktische Umfeld ist klar deutsch: Werden deutsche Gesetze (GWB, VgV, SächsISichG, SächsJVollzDSG, SächsDSUG, VOL/A, UVgO) und deutsche Behörden (JVA Chemnitz, Gewerbezentralregister), es gibt keine andere Länderperspektive außer der, dass Dolmetscher auch im Ausland ansässig sein können und Server/Dienstleister ggf. in anderen Staaten stehen dürfen, sofern die deutschen Datenschutzanforderungen an Drittstaaten erfüllt sind.
Im Hinblick auf die vom Bieter einzureichenden Unterlagen und Eignungsanforderungen verlangt der Auftraggeber eine vollständige Bearbeitung der Ausschreibungsunterlagen und die Abgabe verschiedener Formblätter und Eigenerklärungen.
Dazu gehören insbesondere die Eigenerklärungen E1–E7 (Steuern/Sozialabgaben, Ausschlussgründe, Bietergemeinschaft, Umsatz, Nachunternehmer, Referenzen, Geschäftsgeheimnisse), ggf. von Bieter, Unterauftragnehmern und Mitgliedern einer Bietergemeinschaft.
Es sind mindestens drei vergleichbare Referenzen mit Kontaktdaten anzugeben; werden bei einer etwaigen Prüfung nicht mindestens zwei Referenzen positiv bestätigt, kann der Bieter wegen fehlender technischer/beruflicher Leistungsfähigkeit ausgeschlossen werden.
Weiter sind einreichen: aktueller Gewerbezentralregisterauszug (Eintragungen führen zum Ausschluss), Erklärung/Nachweis zu einer Berufs-/Betriebshaftpflicht mit mind. 1,5 Mio. € für Personenschäden und 100.000 € für Sachschäden (entweder bestehende Police oder Verpflichtung, sie bis zum Zuschlag abgeschlossen), sowie – als Auftragsbedingung und Eignungsnachweis – ein gültiges ISO/IEC 27001- bzw. BSI-Grundschutz-Zertifikat für Informationssicherheit und ein ISO 9001-Zertifikat oder gleichwertige Nachweise für Qualitätsmanagement; ISO 27001 kann über Eignungsleihe (Anlage 19) nachgewiesen werden, sofern der Eignungsverleiher die entsprechende Leistung tatsächlich erbringt.
Zum Leistungsumfang regeln die Unterlagen, dass der Auftragnehmer videogestützte Konsekutivdolmetsch-Dienstleistungen für Gespräche zwischen Bediensteten und Gefangenen erbringt, von Deutsch in Fremdsprache und umgekehrt.
Die Leistung ist über Videokonferenzgeräte und Datenleitungen des Auftraggebers zu erbringen; Wird browserbasierte Zugänge (HTML5, MS Edge) sowie SIP-basierte Zugänge, ohne zusätzliche Softwareinstallation auf Endgeräten der Justiz genutzt.
Der Auftragnehmer muss Netzwerkparameter (Protokolle, Ports, Zieladressen, Bandbreiten) benennen, Verschlüsselung und Authentifizierungsverfahren dokumentieren, sowie eine technische Betriebsdokumentation bereitstellen.
Weitere Optionen des Auftraggebers betreffen Einbindung bis zu fünf zusätzliche Videokonferenzgeräte pro Jahr/Anstalt und Vertragsverlängerung zweimal um je ein Jahr.
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Auch sind Schulungen (bis zu vier) an vom Auftraggeber bestimmte Orten durchzuführen und monatliche Leistungsaufstellungen je Einrichtung zu erstellen, auf deren Basis elektronische Rechnungen im XML-Format an die einzelnen Justizvollzugseinrichtungen erfolgen.
Bezüglich Zuschlagskriterien wird festgelegt, dass der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot nach dem Wertungsschema (Anlage 5) erteilt wird; das wirtschaftlichste Angebot ist das mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus Preis und qualitativen Kriterien.
Als qualitatives Bewertungskriterium muss jeder Bieter ein Konzept (max. 50 Seiten) einreichen, das die gesamte Leistungserbringung plausibel und umfassend darstellt, einschließlich Prozessabläufen, beteiligten Organisationseinheiten, Datenschutzkonzept (Serverstandorte, Sitz der Dolmetscher, Zugriffsregelungen, Reaktion auf Datenschutzverletzungen), Qualitäts- und Beschwerdemanagement, Sicherheitskonzept für Dolmetscher (Auswahl, Überprüfungen), sowie Schulungskonzept.
Dieses Konzept wird ergänzt durch digitales Informationsmaterial unterstützt.
Zu Risiken und Besonderheiten zählen u. a. die strengen Ausschluss- und Formanforderungen: alle geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind mit dem Angebot einreichen, sonst wird das Angebot ausgeschlossen; Änderungen an Vergabeunterlagen sind unzulässig, Änderungen in Bieterangaben müssen eindeutig sein.
Es gilt feste Preise für die gesamte Vertragslaufzeit, inklusive aller Nebenkosten und Reisezeiten; zusätzliche Kosten können nicht geltend gemacht werden.
Die technische Funktionsprüfung der Lösung mit vorhandenen Videokonferenzsystemen muss vor Zuschlagserteilung erfolgreich durchgeführt werden; Terminvereinbarungen für diese Tests sind nur über Bieterfragen auf der Vergabeplattform möglich.
Datenschutz und Geheimhaltung werden durch mehrere Anlagen konkretisiert: Videodolmetscher sind vor Leistungsbeginn nach Verpflichtungsgesetz förmlich zu verpflichten und müssen separate Verpflichtungserklärungen zu Geheimhaltung, Datenschutz und Datensicherheit unterschreiben; bei Bedarf kann der Auftraggeber Sicherheitsüberprüfungen der Dolmetscher verlangen.
Nachunternehmer muss benannt und ihr Leistungsanteil dargestellt werden; für Nachunternehmer in Drittstaaten ohne Angemessenheitsbeschluss gelten besondere datenschutzrechtliche Voraussetzungen und Genehmigungspflichten.
Auch muss der Auftragsverarbeiter sicherstellen, dass Subunternehmer ebenfalls ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001 oder gleichwertig besitzen.
Schließlich enthalten die Unterlagen Fristen und organisatorische Vorgaben sowie Regelungen zu möglichen Widersprüchen: Angebote sind über das elektronische Vergabeportal bis zu den genannten Schlussterminen einzureichen (z. B. 22. Oktober 2026 bzw. 23. November 2026, jeweils 12:00 Uhr), die Fragenfrist läuft einige Tage vorher (16. bzw. 17. Oktober/November 2026, 12:00 Uhr), und die Bindefrist endet am 15. Dezember 2026 bzw. 22. Januar 2027.
Bietergemeinschaften müssen eine gemeinschaftliche, rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung zur Bildung der Arbeitsgemeinschaft, Benennung des bevollmächtigten Vertreters und gesamtschuldnerischer Haftung abgeben; für alle Mitglieder ist Eignung gesondert nachzuweisen.
Antworten auf die geforderten Kriterien
Müssen Sicherheiten gestellt werden (Bietersicherheit, Vertragserfüllungs- oder Mängelbürgschaft)? Wenn ja: welche, in welcher Höhe und bis wann?
Im Hinblick auf Sicherheiten wird im Text keine klassische Bietersicherheit, Vertragserfüllungs- oder Mängelbürgschaft genannt.
Stattdessen wird als solche eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung gefordert: wie ausgeführt etwa in Anlage 18 („Eigenerklärung Berufshaftpflicht“), ist eine Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 1,5 Mio. € für Personenschäden und 100.000 € für Sachschäden nachweisen oder es ist zu erklären, dass eine solche Versicherung spätestens bis zum Zuschlagszeitpunkt abgeschlossen wird und eine Bescheinigung vorgelegt wird.
Weitere finanzielle Sicherheiten in Form von Bürgschaften werden im vorliegenden Text nicht beschrieben.
Sind Nachunternehmer erlaubt? Wenn ja: mit welchen Grenzen und welchen Nachweispflichten?
Zu Nachunternehmern ist festgehalten, dass diese grundsätzlich zulässig sind.
So heißt es etwa in den Eigenerklärungen E5 zur Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer, dass der Bieter angeben muss, ob 100 % des Auftrags im eigenen Betrieb erbracht werden oder welche Leistungsanteile an Unterauftragnehmer übertragen werden sollen, einschließlich Art der Leistungsanteile, prozentualem Umfang und Name/Anschrift der Unternehmen.
Dabei sind für benannte Unterauftragnehmer alle geforderten Eignungsnachweise und Eigenerklärungen beizufügen.
Der Auftragsverarbeiter hat die Auswahl-, Prüf- und Dokumentationspflichten zu erfüllen und haftet dafür, dass Subunternehmer die datenschutzrechtlichen Pflichten einhalten.
Gibt es eine Ortsbesichtigung, und ist die Teilnahme Pflicht? Wenn ja: wann?
Zu einer Ortsbesichtigung wird im Text nichts Konkretes ausgeführt.
Es wird zwar mehrfach auf technische Prüfungen hingewiesen (wie etwa eine verpflichtende technische Überprüfung der Funktionsfähigkeit mit vorhandenen Videokonferenzsystemen vor Zuschlagserteilung, wobei Terminvereinbarungen als Bieterfragen über die Vergabeplattform zu stellen sind), aber eine klassische Ortsbesichtigung der Justizvollzugseinrichtungen mit Pflichtteilnahme wird im vorliegenden Auszug nicht beschrieben.
In welcher Sprache müssen Angebot und Nachweise eingereicht werden, und sind fremdsprachige Nachweise zulässig?
Zur Sprache der Angebotsunterlagen ist ausdrücklich festgelegt, das Angebot in deutscher Sprache abzufassen ist.
So steht in den Angebotsaufforderungen (z.B. JVA_CHEMNITZ-2026-0026 und -0040), dass das Angebot „in deutscher Sprache abgefasst sein“ muss und die Preise gefordert,en Angaben und Erklärungen enthalten und unterschrieben sein müssen, andernfalls Ausschluss droht.
Die Eigenerklärungen E1–E7 sowie die verschiedenen Anlagen sind ebenfalls deutschsprachig abgefasst und für EU-weite Vergabeverfahren vorgesehen.
Der Text äußert sich nicht ausdrücklich dazu, ob fremdsprachige Nachweise zulässig sind; aus der Systematik (deutschsprachige Unterlagen, deutsche Formularvorgaben) ergibt sich jedoch, dass die geforderten Erklärungen in deutscher Sprache und auf den bereitgestellten Formularen sind, während etwa technische Dokumentationen und Zertifikate (ISO 9001, ISO/IEC 27001) als „gleichwertige Nachweise“ typischerweise auch in Originalsprache vorgelegt werden werden können, sofern sie verständlich und auswertbar sind – eine explizite Regelung zur Beifügung von Übersetzungen findet sich im vorliegenden Text aber nicht.
Weitere Angaben
Der Text behandelt Ausschreibungsunterlagen für EU-weite Vergabeverfahren über videogestützte Dolmetscherleistungen für Justizvollzugseinrichtungen des Freistaates Sachsen (Deutschland), durchgeführt durch die Zentrale Beschaffungsstelle der JVA Chemnitz.
Es geht um Angebotsaufforderungen, Leistungsbeschreibungen, Eigenerklärungen, Auftragsdatenverarbeitungsverträge sowie Anforderungen an Informationssicherheit und Qualitätsmanagement aus Sicht eines öffentlichen Auftraggebers in Deutschland.
Wie erwähnt, können Angebote bis zum Ablauf der Angebotsfrist zurückgezogen werden, Änderungen am eigenen Angebot müssen eindeutig sein, während Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen unzulässig sind.
Only the contracting authority's tender documents are binding. As of: 29/10/2026
Selection criteria — in the procurement documents
The buyer states in the notice that the selection criteria are in the procurement documents (link on this page), not in the EU form. The document analysis below extracts them from there — bid and evidence in German.
Eligibility analysis from the tender documents
Tender documents — direct download
Who has won at this buyer so far
Across all contract types of this buyer — not just this sector. A city buys software and fire engines through the same purchasing office.
| Company | Awards | Period |
|---|---|---|
| Funktel GmbH · Salzgitter | 10 | 2022–2026 |
| Omega Sorg GmbH; Niederlassung Waldheim · Waldheim | 5 | 2025 |
| Schuh-Höhn GmbH · Schwarza | 4 | 2023–2025 |
| RWS Cateringservice GmbH · Leipzig | 3 | 2025 |
| A+Videoclinic GmbH | 3 | 2022–2024 |
How often this buyer tenders this kind of work
Tactics
When contracts were awarded in this country and sector, usually only one or two bids came in. A solid bid has a real chance here. (Based on 22,065 completed awards — not a statement about this procedure.)
This procedure allows 26 days between publication and deadline — typical in this country is 32 (median of 20,496 procedures). Much tighter than usual: the first week counts.
The deadline falls on a Monday — your last full working day is the Friday before. Have evidence and guarantees together by Thursday.
Foreign bidders
In Germany · IT services, 597 contracts went to foreign companies over the last 3 years (of 22,964 recorded awards) — mostly from Switzerland, Netherlands, Austria.
Submission language: German.
How to bid
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